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Crowdsourcing-StartUp nvohk wird am 5. Juni loslegen

Erstmals habe ich im Dezember 2007 hier im Blog über das geplante Crowdsourcing- StartUp nvohk berichtet: Die Macher des Projektes suchen Interessierte, die gegen eine Jahresgebühr von 50 USD bei bestimmten Unternehmensentscheidungen mit abstimmen dürfen und einen Einblick in die Tagesarbeit der Unternehmensführung erhalten. Die Geschäftsidee von nvohk besteht darin, Öko-Surfklamotten herzustellen und zu vermarkten. Leider sind die Crowds nicht am zukünftigen Unternehmen beteiligt, was mit den hohen Kosten und den komplexen Regeln begründet wird, die damit verbunden wären. Aber es gibt trotzdem eine Menge Benefits für die Unterstützer, wie ich im ursprünglichen Artikel ausführlich dargestellt habe.

Auch bei diesem Crowdfunding-Projekt hat sich gezeigt, dass es gar nicht so einfach ist, eine größere Masse an Menschen zu begeistern. Ursprünglich war das Ziel, 20.000 – 40.000 „Mitunternehmer light“ zu finden. Im Laufe der Monate wurde dann das Ziel auf 5.000 Beteiligte reduziert. Und jetzt, wo man weniger als 2.800 Interessenten zur Anmeldung begeistern konnte, soll es trotzdem schon losgehen. Anscheinend wurden die Initiatoren zu ungeduldig und glauben zugleich, auch mit weniger Startgeld auskommen zu können. Der offizielle Startschuss soll laut aktueller Pressemeldung vom 15.5. nun am 5. Juni 2008 erfolgen. Vielleicht können durch diese Meldung noch weitere Mitstreiter gefunden werden. Und um alle, nicht nur die Geldgeber, aktuell informieren zu können, wurde auch ein Blog eingerichtet, was aus meiner Sicht mehr als überfällig war.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, welche Dyanmik das Projekt jetzt aufnimmt. Die Erfahrungen zeigen aber auch, dass einige Stellschrauben von Crowdfunding-Projekten der Zukunft anders angesetzt und gedreht werden müssen, damit sie erfolgreich werden. So ist es z.B. enorm wichtig, alle Interssierten und gerade die Medien ständig auf dem Laufenden zu halten, damit das Projekt nicht zu schnell in der Öffentlichkeit in Vergessenheit gerät. Ein ständig aktualisierter Blog kann hier helfen. Zudem muss die Messlatte (Anzahl der Funders) realistisch hoch sein. Der Zeitraum der Vorbereitungen darf keinesfalls zu lange sein, damit nicht der Spannungsbogen reißt. Zudem hilft es, wenn man Promis mit vor den Karren spannen kann, wie es „deinfussballclub“ eindrucksvoll aufzeigt. Und ganz wichtig: Es lohnt sich, unterschiedliche „Sponsoringpakete“ anzubieten, wie das eben beschriebene Erfolgsbeispiel von US-Sängerin Jill Sobule zeigt.

4 Responses to Crowdsourcing-StartUp nvohk wird am 5. Juni loslegen

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