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steuerberaten.de: Transparenz und spitzer Bleistift sind Trumpf

Steuerberater machen es sich meist sehr leicht, wenn man mit Ihnen über ihre Kosten sprechen will. Sie verweisen dann meist auf die Gebührenordnung. Doch innerhalb der Gebührenordnung gibt es enorme Bandbreiten. Und zudem spart man meist viel Geld im Rahmen der Gestaltungsberatung. Hier ist der Steuerberater extrem frei in der Festlegung der Preise. Doch wer blickt da wirklich durch und wer holt sich ernsthaft ein Vergleichsangebot von einem zweiten Steuerberater ein? Und kann man nicht durch eine clevere Arbeitsteilung viel Geld sparen? Fragen über Fragen, auf die jetzt das heute gestartete Portal www.steuerberaten.de kompetent Antwort geben will.

Im Footer der Pressemitteilung von steuerberaten.de klingt das dann wie folgt: “Steuerberaten.de ist ein Internet-Portal der steuerberaten.de Steuerberatungsgesellschaft mbH und bietet seit Oktober 2008 Privatpersonen, Unternehmen, Vereinen und Gemeinschaften zum einen kostenfreie Hilfsmittel rund um das Thema ‚Steuern’ an. Zum anderen übernehmen erfahrene Experten steuerliche und buchhalterische Berechnungen zu günstigen Konditionen. Die Kosten der jeweiligen Steuerberatung können bereits vorab anonym errechnet werden. Die Registrierung ist kostenfrei, dem Nutzer stehen für seine individuellen Steuerfälle nach Auftragserteilung ein fester Steuerberater sowie ein Servicemitarbeiter zur Verfügung.”

Vom Grundkonzept erinnert es mich an janolaw, nur eben zum Themengebiet “Steuern” und nicht “Recht”. Für mich klingt das Konzept zukunftsweisend. Denn hier kann ich selber entscheiden, was ich im Do-it-Yourself-Verfahren machen will und ab wann ich professionelle Hilfe einhole. Ideal wäre es aus meiner Sicht, wenn bei steuerberaten.de sowohl reale Steuerberater vor Ort als auch Spezialisten zu den verschiedensten Themengebieten und Branchen zur Verfügung stehen würden. Dann könnte ich mir je nach Bedarf ein Team aus virtuellen und realen Steuerberatern zusammenstellen. Ich bin gespannt, wie sich alles weiterentwickelt. Der Start sieht zumindest extrem vielversprechend aus.

Update 21.06.2009: Wie FTD berichtet, hat die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf auf Veranlassung der Steuerberaterkammer Ermittlungen gegen Steuerberaten.de aufgenommen hat, weil ein konkreter Auftrag günstiger angeboten wurde, als es die Gebührenordnung dem Steuerberater erlaubt.

3 Responses to steuerberaten.de: Transparenz und spitzer Bleistift sind Trumpf

  1. […] dazu (”steuerberaten.de: Transparenz und spitzer Bleistift sind Trumpf“): Vom Grundkonzept erinnert es mich an janolaw, nur eben zum Themengebiet “Steuern‹ und […]

  2. Marc sagt:

    Die “neuen Systeme” basieren grundsätzlich auf dem Angebot des Marktführers in Sachen Steuerberatungs-Software, nämlich der DATEV-Genossenschaft –
    Unternehmen Online – http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=63355
    ein sehr schönes Produkt und einfach zu handeln.

    http://www.bookman-gmbh.de ist ein ähnliches System wie steuerberaten.de, wobei bookman auch einige “Niederlassungen” hat.

    bei og. Unternehmen kann man im McDonald Prinzip je nach Bedarf die Leistungen dazu kaufen.

    Nur Lohn bietet SAGE-Software mit http://www.einfachlohn.de
    Lexware (Haufe) haben einen Rechnungsonline-Dienst ins Rennen geschickt: http://www.lexlive.de

  3. […] im Internet-Business soll die Weichen für eine neue Erfolgsstory im deutschen Internet stellen. Steuerberaten.de wird von Steuerberatern, Steuerberaterkammer und Co. argwöhnisch beäugt Es ist in Deutschland nicht leicht, als Freiberufler neue Ideen umzusetzen, weil das Standesrecht […]

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