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Gorilla ist einer der Sieger des Leaders Club Award 2008

Es ist schon fast Tradition, dass ich hier im Blog über die Nominierten und Sieger des Leaders Club Awards berichte, siehe hier und hier. Am letzten Montag wurden nun die zwei Sieger des Jahres 2008 im Rahme einer Preisverleihung in Essen gekürt. Dabei handelt es sich um zwei Fast-Food-Bio-Konzepte. Besonders gut gefällt mir das Konzept von Gorilla Natürlich Fast Food Duell:

Alles begann 2005 mit einem Fast-Food-Stand am Berliner Alexanderplatz. Mittlerweile gibt es fünf Restaraunts in Berlin, die Dr. Jens Bäumer und Matthias Rischau aufgebaut haben. Der größte Laden in der Friedrichstr. 120 hat 150 qm. Je nach Restaurantgröße kommen 150 – 350 Gäste pro Tag, die in der der Mehrzahl weiblich sind und 5,50 – 7,00 EUR pro Person da lassen. Die Investitionskosten betragen durchschnittlich 1.700 EUR pro qm.

Es werden grundsätzlich nur vegetarische Gerichte angeboten. Deshalb auch der Name “Gorilla”. Dieses imposante Tier ernährt sich auch nur von vegetarischer Kost. Insgesamt wird man also in den Restaurants nicht nur satt, sondern schont auch den Geldbeutel und ernährt sich auch noch gesund. Zudem bietet “Gorilla” auch einen Cateringservice an und liefert “Essen to go” für eine große Supermarktbiokette. Weiteres Wachstum soll durch ein Franchisekonzept gewährleistet werden.

Beim anderen Sieger handelt es sich um das internationale Franchisekonzept “Indigo” (gesundes Fast Food). Eröffnung des ersten Franchiserestaurants in Deutschland war am 2. Juni 2008 in Ravensburg. Auf 330 qm Ladenfläche in der Fußgängerzone verteilen sich 120 Sitzplätze, der Speise- sowie der Coffeeshop-Counter. Das zwölfköpfige Team meistert pro Tag einen Ansturm von 300 Gästen. Der Investition von einer halben Million Euro steht eine Umsatzerwartung von über 1 Mio. € pro Jahr gegenüber.

Alle anderen Nominierten findet Ihr mit einer Kurzbeschreibung hier, darunter zwei aus dem Rhein-Main-Gebiet: Meyer KochWerk aus Frankfurt, ein exklusives Kochstudio mit Lounge, Konferenzbereich und Dachterrasse mit Skyline-Blick und das Brauhaus Goldener Engel aus Ingelheim, das durch eine sehr moderne Architektur besticht.

Update 08.06.2009: Vor kurzem musste Matthias Rischau, Geschäftsführer von Gorilla Natürlich Fastfood, Insolvenz beantragen, nachdem der Hauptinvestor kein weiteres Geld investieren wollte. Martin Brem, ein begeisterter Kunde, wollte nicht tatenlos zusehen und hat die Webseite http://gorillaretten.de eingerichtet. Sein Ziel ist es, möglichst viele Fans zu mobilisieren, möglichst häufig bei Gorilla essen zu gehen. Das löst zwar nicht alle Probleme, könnte aber neue Investoren ermutigen.

2 Responses to Gorilla ist einer der Sieger des Leaders Club Award 2008

  1. […] umzubauen, und so langfristig seine CO2-Bilanz zu senken und damit das Klima zu schützen. Rette Gorilla Fast Food Im letzten Herbst sah die Zukunft für Gorilla Natürlich Fastfood noch sehr rosig aus. Gerade […]

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