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myproduct.at – Drei österreichische Studenten wollen den Landwirten auf die Sprünge helfen

Mike, Rainer und Tom studieren an der Austrian Marketing University of Applied Sciences in Wieselburg Projektmanagement und Produktmarketing im 4. Semester. Doch grau ist alle Theorie. Deshalb waren sie schon länger auf der Suche nach einer Geschäftsidee, die quasi danach schrie, von ihnen währenden des Studiums umgesetzt zu werden. Ganz so leicht war es aber anscheinend nicht, das Passende zu finden. Jetzt sind sie fündig geworden und beschreiben den Weg dorthin wie folgt:

“Im Laufe der Zeit kamen so unzählige Ideen zusammen. Doch irgendwie war uns das Alles zu abgehoben, hatte zu wenig Hand und Fuß, war in der Entwicklung zu aufwändig oder uns fehlten die fachlichen Kompetenzen! Wir suchten etwas Bodenständiges, bei dem echte Produkte und Menschen die Basis bilden. Es sollte im Trend liegen, Arbeitsplätze sichern, innovativ, kreativ, marktfähig und trotzdem nachhaltig sein!“ Am 19. Februar 2009 hatten wir dann die zündende Idee: DIE ERSTE PLATTFORM ZUR ENTWICKLUNG UND VERMARKTUNG LANDWIRTSCHAFTLICHER SPEZIALITÄTEN.

Die Beweggründe: Aufgrund des steigenden Wettbewerbsdrucks in der österreichischen Landwirtschaft sind viele Landwirte nicht mehr in der Lage, mit dem Preisniveau des Massenmarktes mitzuhalten. Um dennoch den landwirtschaftlichen Betrieb fortzuführen, besetzen diese Landwirte Nischen. Auf der anderen Seite sind Konsumenten auf der Suche nach Spezialitäten aus der Heimat. Plattformen, welche den Kreis zwischen Produzenten und Konsumenten schließen gewinnen immer mehr an Bedeutung.”

Jetzt geht es also in die Umsetzungsphase. Und genau dafür wollen sie nicht nur Experten, wie einen Unternehmensberater, ins Team holen, sondern auch Euch. Im eigens dafür eingerichteten Blog seid Ihr aufgerufen, via Kommentarfunktion gute Ideen zu den einzelnen Schritte bei der Umsetzung der Idee einzubringen. Gerne dürft Ihr auch eine Mail schreiben. Auf jeden Fall soll das Unterstützungsteam nach der Vorstellung der drei Studenten wachsen und gedeihen.

Ist diese Idee neu? Nicht wirklich! Hier im Blog habe ich schon von zahlreichen StartUps berichtet, die einen ähnlichen Weg gegangen sind. Allerdings ist die hier vorgestellte Geschäftsidee so “bodenständig”, dass wirklich viele Leser mitreden können. Denn bäuerliche Produkte kauft fast jeder von uns. Und deshalb ist die Hoffnung groß, dass es sich bei diesem Projekt nicht um eine der üblichen Eintagsfliegen handelt. Ich drücke die Daumen und werde die Schritte gerne mit verfolgen.

3 Responses to myproduct.at – Drei österreichische Studenten wollen den Landwirten auf die Sprünge helfen

  1. […] dass auch in Deutschland über MyProduct berichtet wird: Durch Beiträge von Burkhard Schneider (http://www.best-practice-business.de) und Uwe Ramminger (http://www.alles2null.de) haben wir mittlerweile Kontakte bis in die Schweiz […]

  2. Rudolph sagt:

    Man sieht, die zunehmende Spezialisierung geht überall voran und das ist auch gar nicht so schlecht. Aber man sollte trotzdem auch Networking mit anderen Branchen treiben, vor allem in speziellen Communities, damit man auch Einflüsse von außen nicht übersieht.

  3. […] Crop to Cop Regionalladen mit landestypischen Fresskörben wird zur Tourismusattraktion myproduct.at – Drei österreichische Studenten wollen den Landwirten auf die Sprünge helfen « Was Abraham Lincoln dazu sagen würde? […]

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