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Kellas – Katzenfutter per Abonnement

Welches ist das kurioseste Abonnement-Angebot, von dem Ihr bisher gehört habt? Für mich ist es blacksocks (Schwarze Socken im Abo). Die Idee stammt von einem Schweizer, der damit langsam die ganze Welt erobert. Und jetzt lese ich davon, dass drei pfiffige Unternehmer Katzenfutter im Abonnement per Post verschicken. Und dreimal dürft Ihr raten, aus welchem Land diese Unternehmer stammen. Ja, sie kommen ebenfalls aus der Schweiz.

Das Projekt wird von der Innovationsmanagement AG gemanagt, die eine Tochtergesellschaft der Dialogmarketingagentur Trendcommerce Group ist. Die Macher des Projektes sind Oliver P. Künzler und Filippo Zanchi (geschäftsführende Gesellschafter der Trendcommerce Group) und Robert Maciejewski (Geschäftsführer und Mitinhaber der Innovationsmanagement AG). Warum kommen diese drei Topmanager, die vorher Lifestyleprodukte für den asiatischen Markt entwickelt haben, auf die Idee, Katzenfutter im Abo zu vertickern. Wirklich sexy ist das Produkt nicht und die Markteintrittsbarrieren sind aufgrund starker Player mit hohen Marketingbudgets auch sehr groß.

Die Lösung ist einfach: Im Rahmen der Erstellung einer Marktstudie für den Katzenfuttermarkt haben die drei Marketiers herausgefunden, dass die Katzenbesitzer bereit sind, sehr viel Geld für hochqualitatives Katzenfutter auszugeben. Zudem handelt es sich um ein krisenresistentes Produkt, weil die Katzenliebhaber eher am eigenen Essen, als an dem für die kleinen Lieben sparen würden. Somit war klar, dass die Unternehmer ein High-Premium-Produkt auf natürlicher Basis und ohne Zusatzstoffe herstellen wollten. Trotzdem sollte das Produkt „bezahlbar“ bleiben. Deshalb entschieden sich die Direktmarketingspezialisten, das Produkt ausschliesslich per Post zu versenden und im Abonnement anzubieten. Der Preisvergleich weiter unten zeigt, dass damit das Produkt auch preislich konkurrenzfähig bleibt.

Da das Abonnement jederzeit gekündigt werden kann, mussten sich die Marketiers eine besondere Idee einfallen lassen, um Kundentreue zu belohnen. Die Lösung: „Für Ihr Vertrauen in KELLAS bedanken wir uns bei Ihnen mit einer besonderen Abo-Zugabe: einer kostenlosen Krankenversicherung für Ihre Katze von den Helvetia Versicherungen – völlig gratis für Sie und auf unsere Kosten – bereits wenn Sie uns 6 Monate das Vertrauen geschenkt haben.“ Noch größer ist die Herausforderung, eine Erstbestellung zu „provozieren“. Deshalb haben sich die Marketiers entschieden, eine Probepaket zum Vorzugspreis anzubieten. Und um den Kunden emotional zu „packen“, haben sie in den Probierpackungen Chips eingebaut, die beim Öffnen der Schachtel «miauen».

Um den Kapitaleinsatz überschaubar zu halten, haben sich die Unternehmen für das Prinzip „Gründen mit Komponenten“ entschieden. Prof. Faltin wäre stolz auf die Umsetzung, auch wenn er selber nicht seine Finger im Spiel hatte. Die Bestellungen werden über die Muttergesellschaft Trendcommerce abgewickelt. Bezahlt wird pro Auftrag. Damit konnte ein großer Kostenposten variabilisiert werden. Verpackt wird im St. Galler Blindenheim. Nachhaltigkeit hört bei der Herstellung des Produktes eben nicht auf. Aufgrund der Skalierbarkeit der Geschäftsidee soll schon einen Jahr nach dem Start in Schweiz der deutsche und österreichische Markt anvisiert werden.

Mehr Infos zu dieser genialen Geschäftsidee gibt es hier.

3 Responses to Kellas – Katzenfutter per Abonnement

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