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The heart attack grill hat mit Provokationsmarketing Erfolg

Man muss kein Ernährungswissenschaftler sein, um zu wissen, dass Hamburger und Fritten nicht unbedingt zum Health Food gehören. Große Burgerketten versuchen das zu verschleiern, indem sie Top-Models als Werbefiguren engagieren oder mit der Verwendung hochqualitativer Lebensmittel werben. Andere überlegen, Health Food als Fast Food anzubieten. Dr. Jon hat sich für einen ganz anderen Weg entschieden:

Sein Fast Food Restaurant trägt den Titel „heart attack grill“. Der Burger mit einer Bulette heißt „Single Bypass Burger“. Der Burger mit vier Buletten, der „Quadruple Bypass Burger“ heißt, hat schlape 8.000 Kalorien. An keiner Stelle wird verschwiegen, dass dieses Essen nicht gesund ist:

Vor dem Restaurant steht ein Ambulanzwagen, die Bedienung trägt Krankenschwesterkittel und der Chef hat einen Arztkittel an. Vor, während und nach dem Essen werden die Kunden „untersucht“. Als Beweis für den Besuch gibt es hinterher ein Foto mit den „Krankenschwestern“, um allen Freunden und Bekannten zeigen zu können, dass man den Besuch des Restaurants „überlebt“ hat.

Dr. Jon provoziert mit seinem Konzept und steht im Gegensatz zu seinen Konkurrenten dazu, dass sein Angebot nicht gesundheitsfördernd ist. Hannes Treichl bringt es auf den Punkt: „Positionierung. Differenzierung. Erlebnis. Hohes Mundpropaganda-Potenzial. – Alles perfekt umgesetzt!“. Mein Fazit: Dr. Jon hat sein Konzept konsequent umgesetzt. Das wird belohnt.

One Response to The heart attack grill hat mit Provokationsmarketing Erfolg

  1. […] des Green Hill Supermarktes in New York Gute Werbung ist konzeptstark und bietet Mehrwerte The heart attack grill hat mit Provokationsmarketing Erfolg Kitkat hat für seine “Kitkat-Mail” mit der japanischen Post einen exklusiven […]

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