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Der neue Goldrausch: iphone Apps

Warum sollte man ein Leben lang hart als Programmierer arbeiten, wenn man einfach eine iphone-App programmiert und nach wenigen Monaten Privatier werden kann? Diese Frage hat sich auch Eugene Lin gestellt und die peekaboo-i-phone-app auf den Markt gebracht (siehe oben). Ihr glaubt nicht, dass man mit solchen pixeligen Hologramm-Comic-Bildern leicht bekleideter Frauen viel Geld verdienen kann? Eugene Lin hat das auch nicht geglaubt.

Aber Eugene hat die Rechnung (zum Glück) ohne die Japaner gemacht. Seine App war in Japan viele Wochen die Nr. 1 in der Kategorie Entertainment-App´s. Und nicht nur da verkauft sich die App mit Hologrammbildern wie „geschnitten Brot“. Und wie hat Eugene das geschafft? Das Erfolgsprinzip ist so simpel wie einleuchtend: „try and error“.

Auf der Ignite-Session am 12.1.2010 in Seattle erklärt Eugene den steinigen Weg von der „Looser-App“ zur „Winner-App“. Es ist typisch amerikansich, aber vielleicht deshalb so kurzweilig und unterhaltsam. Und wundert Euch nicht, dass Eugene so schnell redet. Denn die Ignite-Sessions haben klare Regeln. In 5 Minuten präsentiert ein Redner seine Story mit Hilfe von 20 Folien. Alle 15 Sekunden erscheint automatisch die nächste Folie.

4 Responses to Der neue Goldrausch: iphone Apps

  1. […] Im letzten Blogpost habe ich über den Goldrausch rund um die iPhone-Apps berichtet. Wer jetzt also selber auf den Geschmack gekommen ist, aber nicht die nötigen Programmierkenntnisse hat, muss auf die Suche nach genau solch einem Profi gehen. Das kann langatmig und mühsam werden. Das muss aber nicht so sein: […]

  2. […] Fahrplanauskunft, Übersetzungen in Fremdsprachen oder Navigation zur nächsten Apotheke oder Bank, für alles gibt es inzwischen Apps, für alle Handybetriebssysteme zusammen gut 200.000 […]

  3. asaaki sagt:

    Oh jee, kein Wunder, dass AppStore und Android Market so voll von „sinnfreien“ Anwendungen sind.

    Zur Ignite-Session: hat diese Vortragsweise auch einen Namen bekommen? Das Konzept (5min, 20 Folien im Auto-15s-Rhythmus) klingt interessant. Etwas ähnliches, aber auch harmloser, gab es beim Chaos Communication Congress auch.

  4. Thies Haase sagt:

    @asaaki: Die Vortragsweise erinnert ein bisschen an die Pecha Kucha-Technik – da sind es meistens 20 Bilder/Folien, die nach jeweils 20 Sekunden automatisch weiter springen (insg. also 6.40): http://de.wikipedia.org/wiki/Pecha_Kucha

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