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meinezettelwirtschaft.de: Wenn zum Kochrezept der Einkaufszettel gleich mitgeliefert wird



(c) Pixelio / Fotograf: Joujou

Kennt Ihr das auch? Ihr findet ein geniales Kochrezept, geht einkaufen und vergesst eine wichtige Zutat. Und schwups schmeckt das Gericht schon nicht mehr so gut. Dieses Problem will Sebstian Pieper mit seinem Angebot unter www.meinezettelwirtschaft.de lösen. Gegen eine monatliche Gebühr von 18 EUR schickt Sebastian jede Woche seinen Kunden nicht nur sechs Mahlzeitenvorschläge inkl. Zubereitungstipps pro Tag (+ ein Alternative pro Woche), sondern die Einkaufsliste für die ganze Woche ist automatisch mit dabei. Damit vergesst Ihr keine wichtige Zutat mehr.

Solche Ideen mit Mehrwert (Kochbuch + Einkaufszettel) gefallen mir gut. Pfiffig finde ich auch das Kündigungsprozedere. Demnach überweist Ihr im ersten Monat nur 17 statt 18 EUR. Die Kündigung erfolgt durch Überweisung von dem fehlenden €1,00. Mit Geldeingang bis zum 20. des Monats auf dem Konto von Sebastian wird der Vertrag zwischen dem Kunden und ihm zum Ende des aktuellen Monats beendet.

Die große Frage wird sein, ob es genug Kunden gibt, die für diesen Service wirklich 18 EUR pro Monat bezahlen werden. In seiner fast einjährigen Testphase hat Sebastian von den Kunden viel positives Feedback erhalten. Aber wer ist jetzt auch bereit, das Portemonnaie zu zücken? Der Weg bis zu den mehr als 100 avisierten Kunden im ersten Jahr ist noch sehr weit. Aber warum soll man es nicht probieren. Vielleicht funktioniert es als ja als App, weil hier anscheinend die Kunden eher bereit sind, das Geld zu zücken.

Ich persönlich kann mir gut vorstellen, dass Sebastian mit einer White-Label-Lösung Erfolg haben wird. Wie wäre es, wenn sich mehrere Einzelhändler zusammenschließen würden und Ihren Stammkunden diesen Service kostenfrei oder für einen kleinen Obulus anbieten würden. Vielleicht gibt es auch später eine werbefinanzierte Einkaufsliste? Möglichkeiten gibt es im zweiten Schritt viele. Wichtig ist, dass das Angebot bekannt wird und sich auch noch Mitstreiter und Kooperationspartner finden.

3 Responses to meinezettelwirtschaft.de: Wenn zum Kochrezept der Einkaufszettel gleich mitgeliefert wird

  1. Marc sagt:

    Hm, ich finde 18 Euro im Monat schon ein bisschen viel.
    Schreibe meine Einkaufsliste lieber selber mit http://www.obsono.de

  2. […] Februar 2010 habe ich hier im Blog den “Einkaufszettelgenerator” meinzettelwirtschaft.de vorgestellt. Im Schweden gibt es […]

  3. […] Wir haben über die Problematik schon im Rahmen der Vorstellung von meinezettelwirtschaft.de berichtet. Aber es gibt einen anderen Weg, Einnahmen zu generieren und gleichzeitig seinen Kunden einen […]

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