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Sightjogging-Trend erobert auch kleine Städte



(c) pixelio / Fotograf: Klicker

Es gibt viele Nischen, um Sigthseeing-Touren anzubieten. Seit einigen Jahren entdecken auch Personal Trainer diese Einnahmequelle und bieten sog. Sightjogging-Touren an. Seit 2007 gibt es solch ein Angebot z.B. in Frankfurt. Die Touren kosten für eine Einzelperson 60,00 €, bei mehreren Teilnehmern verringert sich der Preis auf bis zu 20 € pro Person. Der Sightjogging-Guide steht ab 6.00 Uhr morgens bereit. Buchbar sind alle weiteren Zeiten inklusive einer „Nightrun-Tour“ ab Einbruch der Dunkelheit.

Bastian Klinzing ist vor kurzem auch in den Markt eingestiegen und deckt seit kurzem Offenbach an. Die Routen sind zwischen 8 und 21 km lang. In einem FR-Artikel beschreibt Bastian seine Vorbereitung: “Das nötige Wissen für die Führungen hat sich der Existenzgründer selbst angeeignet – war Dauergast im Stadtarchiv, hat Historienbände gehortet und die Denkmaltopografie durchgearbeitet. “Ich fand Stadtgeschichte schon immer interessant”, sagt er.”

Hinsichtlich des Einnahmenspotentials ist er realistisch: “Die Chancen, irgendwann einmal wirklich seinen Lebensunterhalt mit Sightjogging in Offenbach verdienen zu können, sieht er nüchtern. “So viele Leute verlaufen sich jetzt auch wieder nicht nach Offenbach”, sagt Klinzing lachend. Daher werde das Sightjogging wohl vorerst nur eine Ergänzung zu seiner Tätigkeit als Trainer, Sport- und Gesundheitsberater bleiben.”

In kleineren Städten kann man eher seine Einnahmen etwas aufbessern, mehr wohl nicht. Natürlich handelt es sich um eine interessante Marketingaktion, weil sicherlich auch viele Einheimische solch eine Sightjogging-Tour nutzen und auf den Geschmack kommen könnten, den Personal Trainer auch individuell zu buchen. Und natürlich könnte der Personal Trainer auch weitere Sightseeing-Touren anbieten und damit weitere Zusatzeinnahmen generieren. Kleinvieh macht auch Mist.

One Response to Sightjogging-Trend erobert auch kleine Städte

  1. Credo sagt:

    Sehr coole Idee. Man verdient Geld und macht gleichzeitig was für seine Gesundheit. Nur krank werden darf man nicht 😉

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