In Geschäftsidee, Idee - Gastro, Idee - NonProfit

In der Turl Street Kitchen arbeiten Studenten ohne Gehalt

Viele Studenten jobben in Kneipen und Restaurants, um ihr Studium zu finanzieren. Es gibt aber auch Studenten, die aufgrund eines Stipendiums oder finanzieller Unterstützung durch die Eltern nicht nebenher arbeiten müssen, um studieren zu können. Trotzdem gibt es auch unter dieser Gruppe Studenten, die trotzdem nebenher arbeiten. So passiert das täglich in der Turl Street Kitchen in Oxford. Hier arbeiten Studenten ohne festes Gehalt. Die Gewinne aus dem Gastrobetrieb kommen sozialen Einrichtungen zu Gute, die von der Hilfsorganisation Oxford Hub unterstützt werden.

Entstanden ist die Idee zum eigenen Gastrobetrieb einem Verantwortlichen von Oxford Hub vor zwei Jahren, als er sich Gedanken darüber gemacht hat, wie man zusätzliche Einnahmen für die Hilfsorganisation einsammeln könnte. Als im Gebäude, in dem die Hilfsorganisation ihren Sitz hat, im Erdgeschoss der Gastrobetrieb aufgab, war die Chance dar, die Idee umzusetzen. Im ersten Stock gibt es zudem Räumlichkeiten für Events, die von Oxford Hub organisiert werden.

Das Beispiel zeigt, dass auch Hilfsorganisationen das Social Entrepreneurship für sich entdeckt haben, um zusätzliche Einnahmen zu generieren. Und vielen macht es eben mehr Spaß, Geld zu generieren, indem harte, ehrliche Arbeit geleistet wird, als dass um Geld “gebettelt” wird. Zudem lernt man auch spielerisch kenne, wie man einen Gastrobetrieb erfolgreich aufbaut und führt. Das macht Spaß und wird evtl. auch viele Studenten davon abhalten, die Gastro selber als lukrative Geschäftsidee anzusehen 🙂

Schreibe einen Kommentar