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Kred berücksichtigt auch Offline-Einfluss

Kred versucht in einfachen Worten das bessere Clout zu werden. Ich versuche an drei Punkten festzumachen, warum das Kred tatsächlich gelingen könnte. Erstens versucht Kred nicht nur den Einfluss einer Person in der Social Media-, sondern auch in der Offline-Welt zu messen. Diesbezüglich können die Nutzer Angaben zu ihren Offline-Aktivitäten machen und diese von anderen Nutzern verifizieren lassen. Wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Mundpropaganda noch offline erfolgt, dann greifen die Dienste zu kurz, die sich nur auf Social Media Einflussmessungen begrenzen.

Zweitens will Kred viel transparenter darin sein, wie die Score-Werte ermittelt und beeinflusst werden können. Dadurch könnte zwar das System noch leichter als bisher manipuliert werden, aber auf der anderen Seite hilft die Transparenz auch, das Scoring einzuschätzen und Verbesserungsvorschläge zu machen. Zudem verstehen die Nutzer viel schneller, wie die Werte ermittelt werden und können dadurch gerade bei Änderung der Kriteriengewichtung mehr Vertrauen zum System entwickeln.

Und drittens will Kred auch ein Monitoring- und Optimierungstool für alle Social Media Aktivitäten eines Nutzers werden. So soll man schnell und gezielt neue Twitter-Follower finden, denen man in Zukunft folgen sollte. Auch soll man besser überblicken können, wo aktuell interessante Diskussionen stattfinden und es sich somit lohnt, mit einzubinden. Gerade hier sehe ich ein enormes Mehwertpotential, das zu einer engen Kundenbindung führen könnte, weil Kred eben viel mehr kann, als nur ein Influencer-Score zu ermitteln und zu verbessern.

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