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Wird sich die digitale Speisekarte bald durchsetzen?

Wie wir schon im vorletzten Posting implizit angedeutet haben, gibt es bestimmte Branchen, die hinsichtlich der Einführung von Web- und IT-Innovationen eher etwas nachhinken. Dazu gehört sicherlich auch die Gastronomiebranche. Habt Ihr Euch vielleicht auch schon gewundert, warum es in fast jedem Gastronomiebetrieb noch die gute, alte Speisekarte gibt? Sie ist eigentlich schon an dem Tag veraltet, an dem sie gedruckt wird. Zudem wirkt sie schnell schmuddelig, wenn sie längere Zeit benutzt wurde. Und zudem ist sie nicht interaktiv und auch nicht unterhaltsam. Das alles will das IT-StartUp spark.IT mit eat.IT, der digitalen Speisekarte, ändern.

Dabei handelt es sich laut Anbieter um die erste komplett individualisierbare und intuitiv bedienbare digitale Speisekarte, die den Gästen neben einer hochwertigen Präsentation der Speisen und Getränke neuartige Funktionen bietet. Dazu gehören sowohl die Darstellung von Weinempfehlungen als auch die Anzeige von Zusatzinformationen – wie Abbildungen von Speisen und Getränken, Filterfunktionen bei großen Weinsortimenten, Inhaltsstoffe oder Nährwertinformationen. Bisher nicht zu erhebende Kennzahlen in Geschäftsabläufen werden durch eat.IT messbar. So kann der Gastronom sich über die Betrachtungsdauer einzelner Speisen informieren und eine individuell auf die Kundenwünsche abgestimmte Menüauswahl anzeigen lassen.

Offizieller Produktlaunch war auf der 86. Internorga – der internationalen Leitmesse für Hotellerie und Gastronomie in Hamburg. André Vollbracht hat die Chance genutzt und hat Florian Warnken, den Geschäftsführer der spark.It, auf dem Messestand auf der Internorga interviewt. Weiterhin hat er sich die Funktionsweise der digitalen Speisekarte erläutern lassen (siehe Video oben). Was jetzt fehlt, sind möglichst viele Praxisbeispiele, die aufzeigen, dass es sich bei der digitalen Speisekarte um mehr als eine Spielerei handelt. Nur wenn der Mehrnutzen (=Mehrumsatz) deutlich höher ist als die Mehrkosten könnte das innovative Gastronomen überzeugen.

5 Responses to Wird sich die digitale Speisekarte bald durchsetzen?

  1. BK sagt:

    Ist natürlich ein nicht unerheblicher Kostenfaktor, sich digitale Speisekarten anzuschaffen und auch nicht für jede Lokalität geeignet. Ein schönes Gimmick für den hochpreisigen Gastronomiesektor.

  2. Tobias sagt:

    total unsinnig.. eine Speisekarte kann ich durchblättern und sehe innerhalb kurzer Zeit welche Speißen ein Restaurant anbietet und kann mich entschieden..
    wenn ich mir diese digitale Speisekarte da anschaue, ist das vielleicht gut geeignet wenn ich schon vorher weiß dass ich eine Pizza Schinken bestellen mag.. aber um zu schauen, was das Restaurant anbietet, sieht das doch so aus „Klick Hauptkategorie > Klick Unterkategorie > Unterkategorie anschauen … danach Klick zurück > erneut Klick nächste Unterkategorie > diese anschauen… und diese Prozedur 100x bis ich die komplette Speisekarte durchhabe.. wahrscheinlich ein Fortschritt 😀

  3. rmhinhjh sagt:

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