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Hointer bietet in Seattle ein ganz neues Einkaufserlebnis für Jeanskäufer

Einkaufen macht vielen Männern keinen Spaß. Picken wir uns ein Beispiel heraus. Nehmen wir an, ich will mir eine neue Jeans kaufen. Dann gehe ich in ein Geschäft und stehe i.d.R. vor Regalen, in denen sich Hunderte von Jeans befinden. Da ist es gar nicht so leicht, die richtige Größe, Farbe und Form zu finden, denn häufig liegen die Jeans kreuz und quer und eben nicht ordentlich und übersichtlich sortiert in den Regalen. Mit meiner „Beute“ gehe ich dann in den Ankleidungsraum, bis ich nach mehreren Versuchen endlich die richtige Jeans gefunden haben. Das ist alle wenig bequem und meistens sehr zeitaufwendig.

Geht das auch anders? Diese Frage hat sich auch Dr. Nadia Shouraboura gestellt, die vor ihrem Schritt in die Selbständigkeit Head of Supply Chain and Fulfillment Technologies von Amazon.com war. Jetzt ist sie Geschäftsführerin und Mitinhaberin des Einzelhandelsgeschäftes Hointer in Seattle. Hier werden Jeans vornehmlich für die männliche Zielgruppe verkauft. Wenn man ins Ladengeschäft eintritt, sieht man auf den ersten Blick, dass hier vieles anders ist. Man findet keine Regale, in denen unzählig viele Jeans gelagert sind. Vielmehr sind die Jeans sehr übersichtlich an Haken aufgehängt, und zwar immer nur eine Jeans pro Modell.

Bei dieser übersichtlichen Anordnung macht das Schlendern durch das Geschäft endlich Spaß. Wenn man dann das richtige Modell gefunden hat, scannt man via QR-Code die Daten der Jeans in die App von Hointer ein, gibt die richtige Größe an und erhält in kürzester Zeit eine Info, in welcher Ankleidekabine (mit welcher Nummer) die Jeans zum Anprobieren bereitliegt. Die passenden Jeans trägt man dann an die Kasse, die anderen Jeans, die nicht gepasst oder gefallen haben, wirft man einfach in einen Schacht im Ankleidebereich zurück. So gesittet und geordnet kann Einkauf gehen. Im obigen Video wird alles noch einmal ausführlich erläutert.

Wie man hören kann, spricht sich dieses neue Shoppingerlebnis schnell in Seattle rum und die Nachfrage ist erfreulich hoch, was nicht jeder Gründer im Textileinzelhandel so erlebt. Aber nicht nur die Kunden lieben diese Art des Shoppings. Auch für die Shopinhaberin Dr. Nadia Shouraboura ergeben sich daraus viele Vorteile, wie sie am Ende des Videos erläutert. Die Ladenfläche ist viel kleiner als bei einem herkömmlichen Jeansgeschäft. Der Umsatz pro qm liegt nach ihren Angaben zehnmal höher als bei vergleichbaren Geschäften. Zudem braucht sie viel weniger Verkaufs- und Servicepersonal. Und trotzdem fühlt sich der Kunde besser betreut als in herkömmlichen Geschäften. Gefunden bei Springwise

3 Responses to Hointer bietet in Seattle ein ganz neues Einkaufserlebnis für Jeanskäufer

  1. mandy sagt:

    So etwas gitb’s?? Echt cool! Ich glaube, dass würde auch meinem Mann viel mehr zusagen und er würde vermutlich nicht wie jetzt, das gesamte Jahr mit der gleichen Jeans rum laufen… Finde so etwas durchaus nicht nur für Männer interessant, ich denke auch wir Frauen würden uns über einen übersichtlichen Shop freuen. Und das System ist ja wirklich denkbar einfach aufgezogen.

  2. […] Lieferservice, Curated Shopping, etc. Ein gutes Beispiel für bequemes Einkaufen liefert der Hointer-Jeansladen in Seattle. Hier ist die Auslage übersichtlich drappiert und die Kunden erhalten die Jeans in ihre […]

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