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Erste-Hilfe-Kasten, der mit einer Hand bedient werden kann

Man könnte meinen, dass es in dieser entwickelten Gesellschaft für jedes Alltagsproblem schon eine (kaufbare) Lösung gibt. Aber die Tücke liegt im Detail. Diese Feststellung machte auch die Designerin Gabriele Meldaikyte. Sie stellte schnell fest, dass die Erste-Hilfe-Kästen nicht dafür konzipiert sind, um sich selbst zu verarzten bzw. es ist enorm umständlich, dies zu tun. Deshalb kam sie auf die Idee, ein Erste-Hilfe-Set zu entwickeln, das man mit einer Hand bedienen kann.

Alles beginnt damit, dass man das Erste-Hilfe-Set ganz bequem mit einer Hand ausrollen kann. So bekommt man schnell den Zugriff zu den passenden Hilfsmitteln und Verbandsutensilien. Weiterhin gibt es eine Anleitung, die einem bei den gängigsten Verletzungen erklärt, wie man sie verarztet. Besonders genial finde ich die ganzen Hilfsmittel, wie z.B. eine Rolle, mit der man mit einer Hand einen Verband anlegen kann. Oder den Spender, mit dessen Hilfe man ein Pflaster mit einer Hand an die richtige Stelle kleben kann.

Noch handelt es sich (leider nur) um ein Ideenkonzept. Ich hoffe, dass die Idee bald in Serie geht und wir solch ein Produkt in naher Zukunft kaufen können. Wäre doch ein guter Ansatz, um sich mit dieser Idee selbständig zu machen. Aber Gabriele Meldaikyte hat eigentlich eine andere Idee. Sie möchte dieses Designkonstrukt quasi als „Bewerbungsmappe“ nutzen. Denn sie hat im Januar ihren Abschluss als Produktdesignern am Royal College of Art in London gemacht und sucht jetzt eine Festanstellung. Mehr Infos dazu findet Ihr hier.

2 Responses to Erste-Hilfe-Kasten, der mit einer Hand bedient werden kann

  1. Es gibt auch Ideen, welche die Funktionen des Erste-Hilfe-Kastens im Auto verbessern.
    http://www.mdr.de/einfach-genial/feuer294.html

  2. Halo Stefan,

    danke für den Linktipp. Spannender Denkansatz. Könnte man evtl. mit einer App ähnliche Ergebnisse erzielen (was die Funkeinheit angeht)?

    Auf jeden Fall gibt es „viele Wege nach Rom“.

    Ich finde es sehr gut, dass sich Entrepreneure mit lebenswichtigen Dingen beschäftigen.

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