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Karma-Wifi animiert seine Kunden, den Anschluss mit Dritten zu teilen

Häufig ist der Besuch eines Starbucks & Co. der letzte Ausweg, um kostenlosen WLAN-Zugang zu erhalten. Doch was macht man, wenn solch ein WLAN-Hotspot nicht in der Nähe sein sollte? Diese Frage stellten sich auch die Gründer von Karma-Wifi und fanden eine einfache Lösung. Ihre Kunden können jedem in ihrer Nähe die Möglichkeit bieten, ihren WLAN-Zugang „zu nutzen“.

Klingt nach einem hohen Risiko für denjenigen, der seinen WLAN-Zugang zur Verfügung stellt? Nein, denn der Begünstigte kann sich nicht direkt in das WLAN-Account des Karma-Wifi-Kunden einwählen, sondern er bekommt einen eigenen Zugang und 100 MB Datenvolumen geschenkt. Wenn das Volumen aufgebraucht ist, hat er zwei Möglichkeiten. Entweder ermöglicht er einem anderen Zugang zum Karma-WLAN und erhält dafür ebenfalls 100 MB Datenvolumen zusätzlich geschenkt oder er kauft sich eine portable Wifi-Box von Karma-Wifi ab 99 USD.

Für jedes 1 GB verbrauchtes Datenvolumen zahlt der Karma-Wifi-Kunde 14 USD, unabhängig davon, wie lange es dauert, dass er dieses Datenvolumen verbraucht. Es gibt keine monatliche Fixgebühr. Und tatsächlich kann es sehr lange dauern, bis der Kunde 1 GB Datenvolumen verbraucht. Denn jeder Karma-Wifi Kunde bekommt durchschnittlich pro Monat 500 MB geschenkt, sprich ermöglicht 5 Nichtkunden von Karma-Wifi den Neuzugang pro Monat. Cleveres Viralkonzept, wie ich finde.

4 Responses to Karma-Wifi animiert seine Kunden, den Anschluss mit Dritten zu teilen

  1. Jan Theofel sagt:

    Hier finde ich den Ansatz von wifis.org noch spannende. Dort kann man SSIDs mit URLs registrieren, bei mir beispielsweise wifis.org/theofel Nun kann jeder über diese URL mit mir über ein Formular Kontakt aufnehmen. Ich bleibe so lange anonym, bis ich auf die E-Mail antworte – oder eben nicht wenn ich nicht will. (Ok in meinem Fall mit dem Klarnamen bin ich sowieso nicht anonym.)

  2. Ronny sagt:

    Cooler Ansatz, erinnert mich ein bisschen an Dropbox, bei der man seine Kapazitäten erhöhen kann. Gibt es das Teil auch schon hierzulande oder wird es nur in den Staaten vertrieben?

  3. Mike sagt:

    Hierzu muss ich sagen, dass es bei Starbucks & Co. auch nicht immer funktioniert. Haben wir schon mehrmals im Urlaub getestet, aber leider nie geklappt. Aber diese vorgestellte Variante finde ich recht teuer.

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