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Bei “One Dress a Day” ist der Name Programm

Woot.com hat die ECommerce-Landschaft vor vielen, vielen Jahren durcheinander gewirbelt, indem in diesem Onlineshop jeden Tag nur ein Produkt zum Verkauf angeboten wurde. War es zu dieser Zeit im ECommerce-Business doch eher üblich, ein möglichst großes Produktangebot im Online-Shop abzubilden. Mittlerweile hat Woot.com viele themenspezifische Ableger und das Grundprinzip auch etwas aufgeweicht. Jetzt kann der Kunde auch mehrere Produkte tagesgleich bestellen, wenn es auch immer noch ein “Produkt des Tages” gibt. Aufgrund des großen Erfolges gab es nicht nur viele Copy Cats von Woot.com, sondern es haben sich sich auch Vertreter ganz anderer Branchen vom “Woot-Prinzip” inspirieren lassen.

Spannend finde ich, dass jetzt ein Modedesigner das “Woot-Prinzip” aufgegriffen hat. Ab dem 26. August 2013 will er unter onedressaday.com 365 Tage jeweils ein Kleidermodell für die Frau verkaufen. Danach wird es solange zum Verkauf angeboten, bis es ausverkauft ist, maximal aber 30 Tage. Hergestellt werden die Kleider in den USA. Der Verkaufspreis der Kleider soll bei durchschnittlich 169 USD liegen. Zielgruppe sind Frauen im Alter von 25 – 40 Jahren in 28 Zielländern. Die Kleidungsstücke sollen in den Größen XS bis XL angeboten werden.

Hinter dieser Idee steckt der Modedesigner Bruno Schiavi, der bekannt geworden ist, weil er als Designer auch für die Kardashian Kollection der Kardashian-Geschwister verantwortlich zeichnet. In einem Interview auf wwd.com verrät er die großer Herausforderung dieser Projektes: “No other company has launched a brand new product every single day with a brand new ad campaign and a new styling tip.”. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob das Experiment erfolgreich startet. Ich finde es mutig, das Projekt von Beginn auf 365 Tage festzulegen. Für einen Markttest ist das eine sehr lange Zeit.

3 Responses to Bei “One Dress a Day” ist der Name Programm

  1. Tobias sagt:

    Bin gespannt, ob das ein Erfolg wird. Ich selbst habe mal die “kleinste Kunstgalerie der Welt” betrieben, die nach dem Woot-Prinzip immer nur ein Bild zur Zeit online zum Verkauf anbot. Es zeigte sich aber, dass das auf dauer nicht tragfähig war.

  2. Hallo Tobias,

    ich bin genauso gespannt. Ich werde in naher Zukunft hier eine (eigene) Idee vorstellen, die das Ganze noch toppen könnte.

    Gruss

    Burkhard

  3. […] Woche habe ich hier im Blog die Geschäftsidee “One Dress a Day” vorgestellt, die “auf der Klaviatur das […]

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