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Münchner StartUp Bavariadogs will “Weißwurst to Go” zum Verkaufsschlager machen

Pünktlich vor Beginn des Oktoberfestes stellt das junges Münchner Start-up Unternehmen BavariaDogs am „Tag der offenen Tore“ im Grünwalder Stadion (Samstag, 14.9.2013 ab 10:30 Uhr) die BavariaDog erstmals der Öffentlichkeit vor. Der BavariaDog besteht aus einer eigens angefertigten Münchner Weißwurst ohne Wurstpelle, die in einer Laugenstange mit einer speziellen BavariaDogs-Soße und Laugen-Croûtons serviert wird. Wie es sich gehört, stammen alle festen Bestandteile ausschließlich von bayerischen Lebensmittellieferanten.

Eigentlich ist es verwunderlich, dass erst jetzt ein Gründer auf die Idee gekommen ist, die Weißwurst als Fast-Food-Gericht für unterwegs anzubieten. Tom Kischnick, Inhaber von BavariaDogs, erklärt: „Wir wollten kein neues Gericht kreieren, sondern lediglich ein gutes bayerisches Essen, dem schnelllebigen Alltag der heutigen Zeit anpassen.“ Etwas Anpassungsarbeit war dann doch nötig: Die Wurst wurde in der Form verändert (begradigt) und von ihrer traditionallen Wurstpelle “befreit”, das das Zuzeln für diese Zwecke nicht mehr angebracht ist.

Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass es auch heute noch genug Ideen gibt, traditionelle Angebot zweckgebunden abzuwandeln, um daraus eine neue Geschäftsidee zu entwickeln. Zudem passt das Timing. Wann sonst als kurz vor dem Oktoberfest könnte man solch eine Produktinnovation der Weltöffentlichkeit vorstellen? Ich bin gespannt, wann die BavariaDog zum Verkaufsschlager gibt. Denn letztlich gibt es nicht nur in Bayern das Oktoberfest, sondern fast in allen großen Städten in Deutschland und auch in vielen Städten außerhalb Deutschlands.

Der Nomy-Blog beschreibt das Geschäftspotenzial: “In der Gastronomie, auf Messen, Volksfesten oder im Stadion sollen die Weißwürste verkauft werden… Die Laugenstangen kommen fertig gebacken, schockgefrostet und in 50er-Kartons in die Betriebe. Die Wurstmengen sind variabel bestellbar, standardmäßig zu 100 Stück. Im Karton ist die Wust in versiegelten Zehnerpackungen abgepackt und wird bei Bestellung des Gastes im Dampf erhitzt. „Bei Bedarf stellen wir einen speziellen Dampfkocher zur Verfügung“, erklärt Kischnik. Auch eine klassische Version mit süßem Senf statt mit Soße wird angeboten.”

2 Responses to Münchner StartUp Bavariadogs will “Weißwurst to Go” zum Verkaufsschlager machen

  1. Eine nette Idee! Wenn man damit an den richtigen Punkten in München auftritt, kann das was werden. Man muss bloß darauf achten, dass nicht nur die Touristen darauf abfahren 🙂

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