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Neue Geschäftsideen braucht das Land: Prospekte, die nicht mehr den Briefkasten verstopfen

Im letzten Beitrag habe ich über den Kaufnavigator berichtet. Aus meiner Sicht fehlt diesem Angebot noch eine “Killerapplikation”. Ich hätte auch eine Idee, die ich zumindestens noch nicht als umgesetzte Idee gefunden habe. Hintergrund: Unser Firmenbriefkasten wird häufig von Prospekten der Versender verstopft. Problem: Viele Prospekte interessieren uns nicht bzw. wir kaufen gerne im passenden Onlineshop ein, ohne vorher einen Papierprospekt anzuschauen. Und manchmal bekommen wir eine Prospekt auch in mehrfacher Ausfertigung, weil z.B. verschiedene Ansprechpartner gelistet sind.

Mein Wunsch: Ich würde gerne einen Onlineservice nutzen, in dem ich angeben kann, von welchen Prospektanbietern ich in welcher Form (als Papierversion oder als Onlineversion) wohin (Postadresse, E-Mail-Adresse) den Prospekt geschickt bekommen will. Der dazu passende Onlineservice wäre das Verbindungsglied zwischen den Empfängern und den Versendern und würde damit den Empfängern die Arbeit enorm erleichtern. Denn momentan muss ich jeden einzelnen Versender einzeln kontaktieren, um den Versand eines Papierprospektes abzubestellen.

Der von mir beschriebene Onlineservice könnte aber nicht nur dabei helfen, Prospekte, die schon versandt wurden, für die Zukunft abzubestellen. Der Service könnte auch dafür sorgen, dass ich überhaupt vorher angefragt werde, ob ich einen Prospekt zugeschickt bekommen will, bevor dieser Prospekt an mich verschickt wird. Damit könnten die Versender Unsummen an Versandkosten sparen. Und der Onlineservice könnte pro gesparten Versand ein Entgelt verlangen. Mit Zusatzservices könnte sicherlich weiteres Geld verdient werden.

Um nicht missverstanden zu werden. Es geht nicht darum, dass die Versender keine Chance mehr bekommen, ihr Angebot dem Kunden zu präsentieren. In den meisten Fällen reicht es mir als Empfänger allerdings aus, einen Onlineprospekt einsehen zu können. Ca. 80 % aller Prospekte, die ich erhalten, landen sofort im Papierkorb. Damit könnte viel unnötiger Papierabfall verhindert werden. Zudem könnten die Versender zielgerichtet erfahren, warum ich an den Prospekten nicht interessiert bin. Evtl. ergibt sich daraus die Chance, das Angebot den Wünschen der Kunden anzupassen.

Eigentlich müsste es solch einen Service wie von mir hier beschrieben schon geben. Aber ich habe nach mehrstündiger Recherche einen Service mit den oben beschriebenen Funktionen gefunden. Könnt Ihr mir weiterhelfen? Wenn nicht, dann könnte dieses Posting die Initialzündung für eine neue Geschäftsidee werden. Gerne konkretisiere ich bei ernsthaften Anfragen die Idee, aber nur, wenn ich für die Arbeit wie auch immer entlohnt werde. So oder so freue ich mich auf Feedbacks.

One Response to Neue Geschäftsideen braucht das Land: Prospekte, die nicht mehr den Briefkasten verstopfen

  1. Gerd sagt:

    Hallo,
    das ist ein sehr interessanter Ansatz, um der Verstopfung in den Briefkästen entgegenzuwirken – sowohl bei Privatpersonen als auch bei Firmen. Ich bin gespannt, ob ein innovatives Unternehmen diese Idee umsetzen wird.
    Viele Grüße,
    Gerd

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