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5 Geschäftsideen nach dem Tod

Im letzten Artikel habe ich darüber berichtet, wie die Gründer von Eterni.me Tote virtuell wieder zum Leben erwecken wollen. Gibt es mehr Ideen von dieser Sorte? Aber selbstverständlich. Fünf weitere Ideen dieser Kategorie werde ich hier vorstellen.

Zu meiner Auswahl gehören einige sehr makabre Ideen aus dem angelsächsischen Bereich. Nein, dabei handelt es sich nicht um Aprilscherze, sondern um ernstgemeinte Ideen. Es handelt sich sogar um Geldsparkonzepte. Kein Scherz. Die Geschäftsideen made in Germany sind eher „nüchtern“, aber sehr zweckmäßig. Es gibt eben „verschiedene Wege“ nach Rom. Das Geschäft mit dem Tod ist eben lukrativ. Das haben noch viel zu wenige Gründer entdeckt.

DNA-Memorial bietet eine High-Tech-Lösung für die Erinnerung an die Toten
DNA-Memorial will den Hinterbliebenen helfen, die einzigartige DNA der toten Verwandten zu konservieren. damit die Folgegenerationen mehr über ihr Vorfahren und z.B. evtl. Vorerkrankungen erfahren können. Dafür hat ein Team von Wissenschaftlern mehr als 25 Jahre geforscht. Jetzt ist es möglich, DNA-Proben der Toten in ein Pulver umzuwandeln, das die Angehörigen aufheben können. Derzeit können nur US-Bürger diesen Service in Anspruch nehmen.

Columba bietet einen digitalen Nachlassservice
Auf der Webseite wird der Service wie folgt angepriesen: „Was viele nicht wissen: Im Internet geschlossene Verträge und Verbindlichkeiten bleiben über den Tod hinaus bestehen. Ein digitales Erbe, das ungewollt schnell teuer werden kann. Im Trauerfall kann das digitale Erbe und seine Aufarbeitung also nicht nur viel Arbeit und eine zusätzliche Belastung bedeuten, sondern für die Erben auch mit erheblichen Kosten verbunden sein. Mit dem Online-Schutzpaket gewinnen Sie jetzt mehr Sicherheit und Kontrolle bei der Regelung des digitalen Nachlasses. Das Columba Online-Schutzpaket löscht oder deaktiviert Profile und Konten, überträgt oder kündigt Verträge und Mitgliedschaften und findet und sichert Online-Guthaben.“

And Vinyly presst die Asche der Verstorbenen zur Schallplatte
AndVinyly bietet ein makabre Geschenkidee an. Ab 2.000 GBP wird die Asche der Verstorbenen in bis zu 30 Vinylschallplatten gepresst. Das sei deutlich teurer als eine traditionelle Beerdigung, Es können Songs bis zu einer Gesamtlänge von 12 Minuten ausgewählt werden. Die Platte kann normal mit einem Schallplattenspieler abgespielt werden. Und ein Cover kann auch individuell gestaltet werden. Solch eine makabre Geschäftsidee kann nur aus England stammen.

Grabsicht hilft dabei, dass das Grab wieder aufblüht
Was tun, wenn sich das Grab der Angehörigen nicht in der Nähe befindet. Grabsicht ist die Lösung: „Ob die ständige Grabpflege, einen Gießdienst im Sommer oder nur das Aufstellen eines Grablichts – bei Grabsicht finden Sie alles: von kleinen einmaligen Dienstleistungen bis hin zur langfristigen Zusammenarbeit mit einer Friedhofsgärtnerei. Registrieren – bestellen – bezahlen – fertig. Und am Ende bekommen Sie bei vielen gebuchten Dienstleistungen noch ein Foto der Grabstätte zusätzlich dazu. So können Sie von jedem Ort der Welt die veränderte Grabstätte anschauen. GrabSicht hat ein Ziel: Sie dabei zu unterstützen, die Liebsten nicht zu vergessen.“

My Holy Smoke presst Asche in Patronen
Gerade Jäger könnten es sich vorstellen, nach ihrem Tod als „Patronen zu enden“. MyHOlyAshes bietet für 1.250 USD einen Einäscherungsservice an, um anschliessend die Asche in 250 Schrotkugeln oder 250 Pistolen- oder 100 Gewehrpatronen zu pressen. Kein Scherz. Angeblich soll die Idee einer Bierlaune entstammen. Jetzt ist das Angebot real. Auch die Amerikaner haben eben makabre Geschäftsideen, nicht nur die Engländer. Nein, heute ist nicht der 1. April.

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