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5 Smart Fashion Startups

Früher musste Mode nur gut aussehen. Heute muss sie billig sein, damit man jedes Vierteljahr neue Trends aufgreifen kann. Und in Zukunft muss Mode „smart“ sein. Kleidungsstücke müssen Mehrwerte bieten können. Dank moderner Technologie ist das auch keine Zukunftsmusik mehr. Intelligente Kleidungsstücke sind heute schon erhältlich und auch schon bezahlbar.

Allerdings ist die „Smart Fashion“ noch nicht so ausgereift, dass sie massentauglich und günstig zu haben ist. Aber Early Adopter und Selfies entdecken schon jetzt den Reiz dieser High-Tech-Kleidung. In zehn Jahren können wir uns wahrscheinlich gar nicht mehr vorstellen, mit einem simplen Baumwoll-T-Shirt durch die Straßen zu gehen. Was auf uns zukommt, will ich hier mit Hilfe von 5 innovativen Produkten präsentieren:

Mit dem Alert-Shirt fühlen die Fans mit ihrem Spitzensportler mit
Die meisten Sportfans betreiben nur „Sport auf dem Sofa“. Wie wäre es, wenn man auch vor dem Fernseher so nach wie möglich am Sportgeschehen teilhaben könnte. Das soll jetzt mit Hilfe des Alert-Hemdes möglich werden. Es überträgt die Sensorsignale der Spitzensportler direkt auf das T-Shirt des Couch-Sportlers. So soll er ähnliche Bewegungen nachempfinden können, wie die, die der Spitzensportler gerade durchgeführt hat. Ein StartUp aus Australien will damit seinen Durchbruch schaffen.


Das OMSignal Smart Shirt
Stephane Marceau bietet mit seinem kanadischen StartUp OMSignal ein smartes T-Shirt an, das die Herzfrequenz, die verbrauchte Kalorienzzahl, EKG und mehr messen kann. Die Daten können an das Smartphone gesendet und ausgewertet werden. Die drei Zielgruppen sind Sportler, Menschen mit Gesundheitsproblemen und Selfies. Das T-Shirt soll ca. 150 USD kosten. Dank einer EK-Spritze von 1,2 Mio. USD kann das StartUp zuversichtlich in die Zukunft schauen.

Der Airbag-Skianzug aus Italien
Die italienische Sportbekleidungsfirma Dainese brachte im Jahr 2012 die erste Airbag-Motorrad-Jacke auf den Markt, um das Motorradfahren sicherer zu machen. Spitzen- sowie Freizeitsportler profitieren von dieser Innovation. Anfang dieses Jahres brachte Dainese nach dreijähriger Erprobungsphase den Airbag-Skianzug D-Air-Ski auf den Markt. Sieben Sensoren entscheiden in Milisekunden darüber, ob sich bei einem Sturz der Airbag des Skifahrers aufbläst, um den Sturz „abzufedern“.

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Die Solar-Mode-Kollektion aus Holland
Fast jeder Mensch trägt heute mehrere elektrische Geräte bei sich, die ständig neu aufgeladen werden müssen, um zu funktionieren. Deshalb hat die Desginerin Pauline van Dongern zusammen mit Solar-Expert im Rahmen das Wearable Solar-Projektes eine Kollektion an Kleidungsstücken entwickelt, auf denen flexible oder starre Sollarkollektoren angebracht sind. Bisher kann damit in zwei Stunden das Smartphone komplett aufgeladen werden. Darauf hat jeder Smartphone-Junkie nur gewartet: In der Sonne liegen und unendlich telefonieren oder im Internet surfen können.

Die Sporty Supaheroe Jacke leuchtet in der Dunkelheit
Jogger und Spaziergänger kennen das Problem. In der Nacht werden Sie schnell übersehen, insbesondere wenn sie dunkle Kleidung tragen. Es gibt zwar schon Kleidung, die sich erleuchtet, wenn sie angestrahlt wird. Die Spaheroe Jacke leuchtet aber auch, wenn kein Lichtkegel auf sie gerichtet ist. Das machen 44 LED-Leuchten möglich, die mit Hilfe von Sensoren gesteuert werden. Dadurch können die LED´s z.B. Richtungswechsel anzeigen, die der Träger der Jacke vornimmt. Leider ist die indiegogo-Crowdfundingkampagne gefloppt. Aber Erfinder wissen, dass sie viel Ausdauer brauchen, bis ihr Projekt erfolgreich wird. Entwicklungspartner ist das Fraunhofer IZM in Berlin, Deutschland.

One Response to 5 Smart Fashion Startups

  1. […] Deutschland und dann international zu erobern. Sie profitieren dabei vom schnell wachsenden Trend “Smart Fashion”. Ich persönlich durfte vor einigen Monaten schon ein Teil des Gründerteams kennenlernen und in […]

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