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„Original Unverpackt“ kann mit seiner Crowdfundingaktion vieler Unterstützer begeistern

Fast genau vor einem Jahr habe ich hier im Blog erstmals über die Geschäftsidee von „Original Unverpackt“ berichtet, die verpackungsfreies Einkaufen in Deutschland ermöglichen wollen. Seit einer Woche sammelt nun das Gründerteam auf Startnext genug Startkapital ein, um den ersten Laden in Berlin eröffnen zu können. Nicht nur die Fundingschwelle von 20.000 EUR konnte in wenigen Tagen übersprungen werden, sondern mittlerweile auch das Fundingziel von 45.000 EUR. Das zeigt, dass viele die Idee für unterstützenswert halten und via Crowdfundingaktion schon viele potentielle Kunden „heiß“ gemacht werden können.

Das meiste Geld für die Eröffnung des ersten Original-Unverpackt-Supermarktes in Berlin konnten schon durch private Investoren und Unterstützer eingesammelt werden, aber der „Geldregen“ soll auch schliesslich dabei helfen, schneller in ganz Deutschland expandieren zu können. Schon jetzt gibt es zahlreiche Franchisepartner, die gerne das Konzept in ihrer Stadt umsetzen wollen. Das ist erstaunlich wie ermutigend zugleich, denn noch hat die erste Pilotfiliale nicht eröffnet und somit konnte noch nicht der Beweis angetreten werden, dass sich die Geschäftsidee auch „rechnet“.

Aber die Chancen stehen sehr gut, denn das ist eine Idee, die nicht so einfach in das Internet übertragen werden kann. Zudem kaufen die meisten Kunden frische Waren immer noch gerne vor Ort ein, um vorher die Qualität prüfen zu können. Und letztlich gibt es mit Bulk Barn in Kanada einen Vorreiter, der schon mehr als 200 Läden eröffnet hat und zeigt, wie erfolgreich das Konzept umgesetzt werden kann.

Im Geschäft wird es vorwiegend Waren aus der Region und Biowaren geben. Aber auch Nicht-Bioware soll erhältlich sein, um allen Zielgruppen Waren in ihrer Preisklasse anbieten zu können. Der größte Vorteil von Original Unverpackt liegt neben dem Umweltaspekt (Vermeidung von Müll) darin, dass die Kunden nur die Menge einkaufen müssen, die sie wirklich brauchen. Somit kann vermieden werden, dass Lebensmittel weggeworfen werden und es schont den Geldbeutel der Kunden.

Es fällt auf, dass es ähnlich wie bei Allnatura, Emma´s Enkel und dem Kochhaus auch bei „Original Unvepackt“ Quereinsteiger sind, die mit neuen frischen Ideen und wenig Kapitalkraft im Hintergrund neue Lebensmittelhandelskonzepte in den Markt bringen. Unterstützt wurden die Gründerinnen nicht nur von einer großen Fangemeinde, sondern auch vom Social Impact Lab im Berlin. Genau solche Leuchtturmprojekte sind eine sehr gute Werbung für diesen etwas anderen Inkubator.

3 Responses to „Original Unverpackt“ kann mit seiner Crowdfundingaktion vieler Unterstützer begeistern

  1. Uwe Daniel sagt:

    Würde mich gern beteiligen ,kenne aber nicht die Schritte ,die ich auf Ihrer Seite tätigen muß.

  2. Hallo Uwe,

    nicht bei uns, sondern auf startnext unter http://www.startnext.de/original-unverpackt kannst Du dich am Crowdfunding beteiligen. Dort ist alles erklärt.

  3. […] Unternehmer gehen voran, statt hinterher zu rennen. Leader gestalten; zeichnen neue Linien in Landkarten ein Sie verändern. Die Anderen passen sich an. […]

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