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5 crazy Geschäftsideen aus aller Welt

Schon in den ersten Tagen nach Start dieses Blogs habe ich hier mehrere verrückte Geschäftsideen vorgestellt, mit denen die Gründer zum Teil sehr gutes Geld verdient haben. Bis heute habe ich mehr als 100 solcher Ideen in der Kategorie „Idee – crazy“ vorgestellt. Die Kategorie bekommt ständig „Nachwuchs“. Heute will ich im Schnelldurchlauf fünf weitere Ideen vorstellen, die zu dieser Kategorie passen.

Bei Durchsicht wird auffallen, dass sich die Macher dieser Geschäftsideen von anderen erprobten Ideen haben inspirieren lassen. Es sind aber keine Copy Cats. Vielmehr wurde die Basisideen adaptiert und angepasst. Bei keiner dieser Ideen handelt es sich um Spinnereien, sondern um gewinnträchtige Ideen. Der Vorteil: Die Pressearbeit für solche Ideen läuft fast von selbst. Deshalb könnten crazy Geschäftsideen auch Sinn machen, selbst wenn Sie keine Haupteinnahmequelle darstellen.

Erstes Leihhaus für Turnschuhe
Chase Reed wollte sich 50 USD von seinem Vater leihen. Der war unter der Bedingung einverstanden, dass ihm sen Sohn als Pfand die gerade erst erstandenen Turnschuhe überließ. Das brachte den Jugendlichen auf die Idee, das erste Pfandhaus für Sneaker zu eröffnen, gemeinsam mit seinem Vater, dem Ideengeber. Vor Annahme der Schuhe wird selbstverständlich ein Riechtest durchgeführt. Die Pfandleiher erhalten 20 % Provision, egal ob der Besitzer die Schuhe wieder auslöst oder sie an Dritte verkauft werden. Mehr über diese Geschäftsidee erfahrt Ihr hier.

Kaffee aus Kot von Elefanten
2006 habe ich hier im Blog schon über die Kopi Luwak Kaffebohnen berichtet. Diese Bohnen werden im Darmtrakt der Schleichkatze in Indonesien veredelt. Diese Kaffeesorte gehört zur teuersten der Welt. Davon haben sich wohl die Macher des „Black Ivory“ (Schwarzes Elfenbein) Kaffees aus Thailand inspirieren lassen, der im Darmtrakt der Elephanten verfeinert wird. Anbieter des Kaffees sind keine Gründer, sondern die Thailand’s Golden Triangle Asian Elephant Foundation. Die Elefanten werden mit 33 Kilo Arabica-Kaffeebohnen gefüttert, um einen Kilogramm „Black Ivory“ – Kaffee zu bekommen. Im Endverkauf kostet das Kilogramm mehr als 800 EUR. Erhältlich ist der Kaffee zum Beispiel im „Anantara Golden Triangle Resort“ auf den Malediven, zum Preis von 39 EUR pro Tasse!

Miet-Torhüter
In Brasilien wird an fast jeder Straßenecke und Strandpassage gekickt. Allerdings gibt es hier genauso wie in Deutschland häufig ein Mangel an Torhütern. Das haben einige brasilianische Kinder und Erwachsene zum Anlass genommen, eine spezielle Geschäftsidee anzubieten: Sie bieten sich als Miet-Torhüter auf Hinterhöfen und Straßen an. Auf diese Geschäftsidee ist der WESER-KURIER-Sportchef Marc Hagedorn bei seinem Brasilienaufenthalt aufmerksam geworden. Komisch, hier in Deutschland bezahlen Eventveranstalter viel Geld für eine „Torwartmaschine“, damit sich Personen ohne und mit Entgelt ins Tor stellen 🙂

Mua Mua – Skurrile Puppen von Promis
Ludovica Virga häkelt mit ihrem Team auf Bali skurrile Puppen von Hand. Vorbilder der Puppen sind Promis wie Karl Lagerfeld, Lady Gaga, Donatella Versace, Anna Wintour, Valentino und John Galliano. Die Puppen sind verziert mit Kratzern und Narben. Schön ist anders. Trotzdem lieben die meisten Promis ihre Puppen und promoten sie sogar teilweise. Käufer und Beschenkte sind häufig Erwachsene, die mit diesen Puppen ihren Alltag „versüßen“. Die Geschäftsidee erinnert mich an Ugly Dolls, über die ich schon 2007 hier im Blog berichtet habe. Bei Huffington-Post gibt es ein spannendes Interview mit der Gründerin.

Chinesin züchtet Kakerlaken im eigenen Haus
Die 37-jährige Chinesin Yuan Meixia aus Fujian hat kein Problem damit, Insekten in ihrem Haus zu haben. Ganz im Gegenteil, es ist ihre Geschäftsidee. Sie züchtet im eigenen Haus Kakerlaken. Bis zu 100.000 Kakerlaken befinden sich gleichzeitig in ihrem Haus. Abnehmer gibt es im Land der traditionellen chinesischen Medizin viele. Pharmaunternehmen zahlen der Frau knapp 100 EUR pro Kilogramm. Dafür muss sie sich dann von ihren „Babys“ verabschieden, indem sie sie ertränkt und in der Sonne trocknet.

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