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Film-Crowdinvestingplattform „Cinedime“ kann ersten Fundingerfolg vermelden

Auch in Deutschland konnten schon einige Filme erfolgreich via klassischem Crowdfunding (reward-based) finanziert werden. Allerdings steckt das reward based Crowdfunding noch in den Kinderschuhen. Ganz anders sieht es beim Crowdinvesting aus. Hier sind wir in Deutschland zwar nicht Vorreiter, aber international ganz vorne mit dabei. Das brachte Markus Brandmair und Mark von Seydlitz auf die Idee, im Jahr 2014 mit CINEDIME Deutschlands erste Crowdinvesting-Plattform speziell für Produzenten, Investoren und Filmfans zu startn. CINEDIME vermittelt Risikokapital an Produzenten, die dadurch ihren Eigenmittelanteil erhöhen können. Im Gegenzug sind die Investoren an späteren Erlösen aus der Verwertung beteiligt.

Am Montag, den 04. Mai 2015, endete die Crowdinvesting-Kampagne des Kinofilms „König Laurin“ von Regisseur Matthias Lang und Produzent Felix von Poser. Innerhalb von 37 Tagen konnten unter Beteiligung von 89 Investoren das Finanzierungsziel von 60.000 € erreicht werden. Von Poser entschied sich bei diesem Filmprojekt bewusst dazu, das Gesamtbudget von rund 1,3 Mio. € aus klassischer und innovativer Finanzierung zu stemmen. So zählen die Crowdinvesting-Gelder zu seinem Produzenten-Eigenanteil und sind u.a. mit Fördergeldern und Sender-Beteiligungen kombinierbar.

Im zweiten Anlauf kann nun CINEDIME einen Erfolg melden, nachdem das erste Filmprojekt (Lena Love) nicht genug Investoren anlocken konnte. CINEDIME zeigt, wie bunt nicht nur die Crowdfundingszene in Deutschland ist, sondern dass es auch in der Crowdinvestingszene noch genug Lücken gibt, die es zu besetzen gilt. Und es zeigt, dass im Rahmen des Cofundings enorme Hebeleffekte genutzt werden, sprich wenige Investoren mit bescheidenen Mitteln eine Millionensumme generieren (bzw. auf den Weg bringen) können.

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