In Crowdfunding, Featured, Geschäftsidee, Idee - Agent, Innovation, V - Existenzgründung

CrowdPatent will in diesem Jahr als erste Crowdfunding-Plattform für technische Erfindungen durchstarten

Der Weg vom ersten Geistesblitz bis zur Erfindung, Patententierung und Vermarktung der Erfindung ist häufig lang, steinig, riskant, ungewiss und häufig sehr teuer. Wem die finanziellen Ressourcen, Know How, Ausdauer und Marktkontakte fehlen, kommt selten ans Ziel. Deshalb haben mehrere Gründer die Idee gehabt, in Deutschland die erste Crowdfunding-Plattform für technische Erfindungen zu starten. Wir haben im März 2014 hier im Blog erstmals über diese Plattform CrowdPatent berichtet. Nach Gründung der Betreibergesellschaft im Jahr 2013, Entwicklungen im Jahr 2015 und Start der Beta-Phase Anfang 2015 wollen nun die Gründer Crowdinvestoren ansprechen, um die Startphase zu finanzieren.

Auf der Webseite der Plattform wird die Funktionsweise schnell erläutert: „CrowdPatent beantragt Patentschutz für eingereichte Erfindungen und sammelt anschließend im Prioritätsjahr entsprechende Finanzmittel durch eine Crowdfunding-Kampagne der geschützen Erfindungen auf der CrowdPatent-Plattform. Funder investieren frei wählbare Geldbeträge ab einem Minimum von 100 € zur Finanzierung weiterer Patentanmeldungen, basierend auf der zuvor eingereichten Prioritätsanmeldung. Funder bekommen nicht nur Anteile an der Erfindung und der entsprechenden Prioritätsanmeldung, sondern von der gesamten hieraus resultierenden Patentfamilie. Je mehr Finanzmittel während der Crowdfundingphase gesammelt werden, desto mehr Länder wird der Patentschutz umfassen. Mit Bezug auf die Vermarktung einer Erfindung profitieren sowohl der Erfinder als auch die Funder von den Einkünften.“

Crowdfunder müssen schon sehr risikofreudig bzw. altruistisch veranlagt sein, um in Patente zu investieren. Denn letztlich sind die Vermarktungsaussichten zum Zeitpunkt der Patentanmeldung häufig sehr ungewiss und es kann sehr lange dauern, bis sich ein Käufer findet. Deshalb kann es aber sinnvoll sein, sich an zahlreichen Patentverwertungsrechten zu beteiligen, um das Risiko zu streuen. Und bei einer Mindestfundingsumme in Höhe von 100 EUR ist das sehr wohl möglich. Und es braucht ein großes Vertrauen in die Prüfung- und Vermarktungsfähigkeiten der Macher von Crowdpatent. Hier fehlt mir eine Track-Rekord-Angabe der Gründer. Vielmehr sollen folgende Worte für etwas Vertrauen sorgen:

„CrowdPatent verfügt über besseren Zugang zu möglichen Lizenznehmern und Käufern von geistigen Eigentumsrechten als einzelne Erfinder, da CrowdPatent nicht nur einzelne Rechte, sondern auch spezifische Portfolios aus gebündelten Schutzrechten anbietet. Für gewöhnlich bevorzugt die Industrie den Kauf von Portfolios gegenüber einzelnen Patentrechten. Zusammengefasst kann CrowdPatent als Inkubator für Erfindungen betrachtet werden.“ Das klingt gut, aber beantwortet mir noch nicht die Frage, ob die Macher von CrowdPatent auch das richtige Gespühr für die Vermarktung besitzen. In der Regel besitzen Vermarkter Kontakter in speziellen Branchen und haben deshalb einen speziellen Branchenfokus. Darüber kann ich keine Informationen finden.

Aber letztlich gilt auch hier der Spruch „Die Bank gewinnt (fast) immer“. Laut CrowdPatent gibt es zwei Einnahmequellen: „CrowdPatent erhält 10 % der Fundingsumme und 5 % der Einkünfte aus einer erfolgreich vermarkteten Erfindung.“ Wenn also genug Fundings zustandekommen, können daraus die laufenden Kosten bedient werden und falls langfristig einige Patente verkauft werden, fließen Zusatzeinnahmen, die nennenswert sein können. Da man als Investor in Crowdpatent indirekt am ganzen Portfolio beteiligt ist, kann einem der eine große Erfolg nicht durch die Lappen gehen. Zudem ist man daran beteiligt, eine der größte Finanzierungslücken für Erfinder zumindest teilweise zu schließen. Das kann für Unterstützer der Erfinderszene ein maßgebliches Argument für eine Beteiligung sein.

Ich persönlich bin noch nicht überzeugt, aber vielleicht wird das Konzept noch im Laufe der Jahre verfeinert und verbessert. Auf jeden Fall finde ich gut, dass mit CrowdPatent eine weitere Lücke in der Gründer- und Erfinderszene begonnen wird, zu schließen. Dieses Bemühen ist es alleine Wert, das Konzept hier zu erwähnen (zum zweiten Mal). Ansonsten gelten auch hier die Risikohinweise, die ich bei jedem Crodinvestingangebot erläutere: Warnhinweis: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Wichtiger Hinweis: Selbstverständlich handelt es sich hier nicht um eine Anlage- oder Beteiligungsempfehlung. Wir übernehmen keine Haftung für Fehlinvestments. Vielmehr ist unser Ziel, hier innovative Projekte und StartUps mit Vorbildcharakter vorzustellen, um die Leser zu inspirieren.

One Response to CrowdPatent will in diesem Jahr als erste Crowdfunding-Plattform für technische Erfindungen durchstarten

  1. Oliver Hundt sagt:

    Werte Damen & Herrn,

    bin ich im Besitz eines Konzeptes für erneuerbare Energie auf der Grundlage von Gavitationsenergie.
    Dieses System wurde von mir in den letzten 8 Jahren entwickelt und steht seid letztem Jahr fertig optimiert zur Produktion eines Prototypen bereit.
    Alledings schaffen ich, selbst mit einigen engen Freuden und Bekannten es nicht dieses Konzept auf den Markt bringen, da zu meinem bedauern weder ich , noch jemand aus meinem

    Bekanntenkreis in der Lage ist dieses Vorhaben finanziell und logistisch zu bewältigen.
    Andererseits fehlt unserer Weltwirtschaft ein standortunabhängiger; sauerberer, ressourcensparsamer; billiger Energielieferant; der fast unbegrenzt erweiterbar ist, aber vielleicht auch in

    Katastophengebieten als Stromgenerierendes frei aufstellbares Modul verfügbar ist.
    Dies würde ich anbieten und gern als Marktreifen Prototypen vorstellen, aber wie gesagt…
    die Mittel…
    Eine teilweise Zusammenarbeit ( da ich nicht Selbständig bin ) mit dem Innovations- und Gründungszentrum Magdeburg; vertreten durch Hr. Dipl. Kaufm. Udo Riedel, fruchtete zumindest in soweit,

    dass Hr. Riedel mich an 2 Ingeneure verwies, Herrn Robert Naumann und Hr. Andre` Becker; die dieses System unter absoluter Verschwiegenheit einsahen und begutachteten. Somit war auch ich

    zunächst auch erstmal erleichtert, dass die ganze Sache gut funktionieren wird. Die Zusammenarbeit mit dem J-Center MD war nicht so fruchtbar.
    Fazit dieser Prüfung und Kalkulation durch jemandem mit Sachverstand war eine Bestätigung meines Systems. Durchaus machbar. Auch das Job Center Magdeburg giebt gern den Segen mit

    einer kärklichen sozialunterstützung auf begrenzte, schnell verrinnende Zeit….
    Letzlich ist deren Empfehlung eine Umsetztung des Projekts, welches mir aber aufgrund Privater Schulden nicht mehr wirklich möglich ist.
    Finanzielle Mittel stellt auch das IGZ-MD nicht zur Verfügung. Sie gaben mir aber den Rat, vielleicht mit einem Crawt-Font diese Sache anzugehen, welches dann allerdings wiederum eine

    Selbständigkeit meinerseits vorrausetzen würde und mir eigentlich fern liegt, da ich seit Jahren arbeitslos bin und obendrein Alleierziehend… denkbar schlechte Voraussetzungen, wenn man es

    realitisch betrachtet.
    Selbständigkeit wäre wohl eine Unternehmung auf gut Glück. Ohne die Möglichkeiten von Eigeninvestitionen und ohne Rücklagen – im besonderen auch in diesem Marktsegment – und ohne das

    nötige Markt Know-How wäre eine alleinige Firmengründung sehr unsicher. Auch bin ich als Privatperon allein nicht Einflussreich genug, um mich hier ohne Hilfe durchsetzen zu können. Aber ein

    guter Investor?
    In jedem Falle könnte die Sache leicht ohne öffendliche Aufmerksamkeit scheitern, da ich wohl letzlich als einzelner unbekannter kleiner Unternehmer mit knappen Finanzen gegen die ureigensten

    Interessen der großen Energieproduzenten stehen werde. Mein Konzept deren Form der Energieherstellung ausschließlich Gravitativ & Antigravitativ ist, um so einen Energiekreislauf zu

    initialisieren vermag, verwirft eventuell die bisherige Form des Energiemarktes durcheinander. Aber wir können damit ebenfalls saubere, sichere, kostengeringe und schadstofffreie Energie so wie

    Wasser-, Wind und Sonnenenergie anzubieten. Allerdings läuft mein System nicht nur so lange die Sonne scheint. Das Gkw2-Aggregat arbeitet 24 h täglich…
    An Stelle der zentralisierten Energiegewinnung aus Erdgas, Erdöl und Kohle könnte sogar eine nach Bedarf dezentralisierte und privatisierte Gewinnung von Energie aus Gravitatationsenergie für

    Grundstücksinhaber möglich sein.
    Dieses Konzept kann den nötigen Energiebedarf Tag und Nacht gewärleisten und bietet sogar Möglichkeiten für der Eigner selbst noch Geld zu verdienen.
    Wie aber bereits gesagt, benötige ich Beistand in der Frage der Finanzen und ein Patent.

    Ich lade Sie hiemit ein dieses Angebot zu prüfen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Oliver Hundt,
    Salzmannstrasse 8, 39112 Magdeburg
    0173 81 46 695

Schreibe einen Kommentar