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Crazy Geschäftsidee: Kyle Waring verschickt drei Ahornblätter für 19,99 USD

Hier im Blog habe ich bisher mehr als 125 verrückte Geschäftsideen vorgestellt. In diesem Zusammenhang weise ich häufig darauf hin, dass es keine verrückte Ideen gibt, sondern dass es häufig verrückt wäre, die Ideen nicht umzusetzen. So habe ich zum Beispiel vor kurzem über den 24 jährigen Amerikaner Alex Craig berichtet, der ab 9 USD pro Stück beschriftete Kartoffeln verschickt und damit angeblich wenige Monate nach Start schon mehr als 10.000 USD Umsatz pro Monat machen soll.

Jetzt lese ich von Kyle Waring, der zum Preis von 19,99 USD (zzgl. Versandkosten) drei Ahornblätter (in verschiedenen Farben) an US-Kunden verschickt. Klingt nach einen sehr hohen Preis für einen Artikel, den man im Norden der USA zum Nulltarif aufsammeln kann. Aber Kyle hat sich einiges einfallen lassen, um Mehrwerte zu schaffen. Zum einen wählt er aus den vielen Ahornblättern, die seine Frau und Freunde aufsammeln, nur die farbenprächtigsten aus. Mit Hilfe eines Glycerin-Wasser-Gemisches konserviert er die Blätter, damit Sie jahrelang haltbar sind (dieser Prozess inkl. Trocknung dauert eine Woche). Und er legt seinem Paket einen handschriftlichen Gruss bei, der vom Kunden individuell in Auftrag gegeben werden kann.

Und das Ergebnis? Nur zwei Tag nach Launch seiner Webseite shipfoliage.com kann er nach eigenen Angaben schon 135 Bestellungen verzeichnen. Viele Kunden stammen aus Florida und angrenzenden Bundesländern, die sich am Herbstlaub aus dem Norden der USA erfreuen wollen. Aber auch viele New Yorker bestellen seine Ahornblätter, obwohl sie in der nahen Umgebung selber fündig werden könnten. Dank der Konservierung der Ahornblätter kann Waring auch noch nach der “Erntesaison” Ahornblätter an US-Kunden verschicken. Aber der 27 jährige Amerikaner hat eine weitere Idee, um nach der Ahornblätterernte weiter aktiv zu bleiben:

Via shipsnowyo.com verschickte er letzten Winter Schnee an seine US-Kunden. Dank eines Overnight-Services und spezieller Versandboxen kam der Schnee auch wohlbehalten beim Kunden an, so dass ein Schneeballschlacht in Florida möglich wurde. Aber er verschickte auch für wenig Geld eine Flasche Wasser, gefüllt mit Schnee. Hier konnte er allerdings nicht garantieren, dass die Kunden bei Auslieferung noch Schnee erhielten. Dafür bekamen Sie dann Schneewasser. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr will Kyle Waring in diesem Winter wieder Aufträge annehmen. Mal schau´n, was er sich im Frühjahr einfallen lässt.

Gefunden bei The Guardian

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