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Lexalgo formalisiert die Arbeit von Experten und modelliert juristisches Fach-Know-how

Auf der Webseite des Mainzer Legal Tech StarUps wird der Tätigkeitsschwerpunkt wie folgt beschrieben: „Automating the law – Lexalgo formalisiert die Arbeit von Experten und modelliert Fach-Know-how. Unsere Software kann juristische und weitere regelbasierte Prüfungen teil-automatisieren und überall dort, wo juristische Sachverhalte bisher mit großem personellem Einsatz erfasst und bearbeitet werden müssen, Komplexität und Aufwand reduzieren. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Insbesondere bei häufig auftretenden, ähnlichen Fällen oder bei großen Datenmengen spart der Einsatz von Lexalgo-Modulen Ressourcen und beschleunigt Entscheidungen.“

Hintergrund: Das Lexaglo-Team entwickelte für Unternehmenskunden Expertensysteme, die auf den spezifischen Sachverhalt und die Einsatzumgebung angepasst wurden. Seit 2012 hat das Team eine Software entwickelt, mit der juristische Regelwerke erstellt werden können, sog. Rule Engines. Solche Regelwerke setzen Daten voraus, die häufig nicht in strukturierter Form vorliegen. Lexalgo hilft konkret dabei, unstrukturierte Daten automatisiert oder teilautomatisiert zu strukturieren und anzureichern.

Die Module sollen Kunden helfen, eine juristische oder stark regelbezogene Entscheidung schneller, einfacher und verlässlicher treffen zu können. Dabei macht es keinen Unterschied, ob das Modul im Verhältnis zu Endkunden zum Einsatz kommen soll – etwa als intelligente FAQ-Lösung, – oder unternehmensinternen Entscheidern helfen soll. Und genau diese vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten bieten dem Startup viele Möglichkeiten auch hinsichtlich alternativer Geschäftmodelle.

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