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Online-Magazin „Der Kontext“ will das Navigationssystem für komplexe Themen werden

Innovative Konzepte sind gefragt, um Nutzer zu animieren, für Content wieder Geld zu bezahlen. Letztlich ist die Lösung simpel: Den Lesern müssen Mehrwerte geboten werden, damit sie bereit sind, dafür (wieder) zu bezahlen. Ganz nach dem Motto: „Verschenke den Überfluss und verkauf die Knappheit“. Genau solch einen Ansatz verfolgen die Initiatoren von „Der Kontext“, die ihre Projekt selbst als interaktives Hintergrundmagazin bezeichnen. Sie wollen dafür komplexe Zusammenhänge des Zeitgeschehens übersichtlich darstellen, damit die Leser die Zusammenhänge und Hintergründe begreifen können.

Das Magazin ist interaktiv bedienbar, bietet Hintergrundinformation, spannende Inhalte und verschiedene Perspektiven zu jeweils einem Thema. Pro Monat soll ein Thema auf diese Art und Weise aufbereitet werden. Aktuell gibt es ein kostenfreies Beta-Version-Beispiel zur Griechenland-Krise. Interessierte müssen sich online registrieren, um sich das Beispiel anschauen zu können. Von der Art der Präsentation erinnert mich das an eine Mischung aus Prezi und Mindmap. Die Macher selbst sprechen davon, dass die Leser ein Thema so einfach erforschen können, wie man das auf einer digitalen Landkarte machen würde.

Das Angebot im Überblick:

  • Ein Navigationssystem für komplexe Themen, spielerisch und intuitiv.
  • 1x pro Monat soll 1 neues Thema kommen. Unser Ziel: Jedes Jahr 12 Themen!
  • Der Fokus liegt auf den großen, aktuellen Themen (Syrien, Klimawandel, Ostukraine usw.).
  • Alle Ressorts (Wirtschaft, Politik, Kultur, Geschichte …) betrachten ein Thema.
  • Verschiedene Perspektiven und Meinungen zu einem Thema.
  • Schnelle Fakten und Übersicht an der Oberfläche – Hintergrund und Interviews kommen tiefer im Magazin.

Klingt gut. Eine Woche lang können die Crowds das Projekt noch via Crowdfunding unterstützen. Das ist auch nötig, denn derzeit fehlen noch ca. 1.000 EUR, um die Fundingziel von 10.000 EUR zu erreichen. Interessant ist, dass sich das Kontext-Gründerteam deutlich schwerer tut, Geld einzusammeln, als das Team von Perspektive Daily. Und das, obwohl sie schon deutlich mehr (nämlich ein konkretes Beispiel) vorzuweisen haben.

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