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SE.M.LABS will Pay per Use – Finanzierungsmodelle salonfähig machen

Marius Merle, Svend Erik Wendt und Daniel Schniepp kommen aus der Leasing- und Bankenbranche und haben 2015 die SE.M.LABS GmbH gegründet, um mit ihrer SaaS-Lösung das Bindeglied zwischen Investitionsgut und der Rechnungsschreibung des Kunden zu bilden. Das klingt erst einmal nicht so spannend. Doch durch die angebotene Lösung ermöglicht SE.M.LABS ihren Kunden den Eintritt in neue Märkte wie z.B. nutzungsbasierte Finanzierung und Share-Economy getriebene Geschäftsmodelle.

Vor allem Leasinganbieter sollen dadurch in die Lage versetzt werden, den Kunden neue Finanzierungs- und Abrechnungsmodelle anbieten zu können. Um wieder frischen Wind in den Leasingmarkt zu bringen, setzt SE.M.LABS auf „Pay per use 4.0“ und bietet Leasinggebern die Möglichkeit ihren Kunden Investitionsgüter nutzungsbasiert zu verleasen und abzurechnen. Dadurch entstehen neue Investitionsanreize, weil die Bezahlung an den Leasinggeber leistungsabhängig erfolgt. Konkret gibt es drei konkrete Pay-per-Use-Modelle:

  • Pay per Unit
    Die Höhe der Miet- oder Leasingrate ist abhängig von der Zahl der Zahl der tatsächlich produzierten Einheiten im Unternehmen.
  • Pay per operating hours
    Die Anzahl der Betriebsstunden des Gabelstaplers oder anderer Investitionsgüter sind Grundlage für die Berechnung der Leasing- oder Mietrate.
    Pay per cup
    Bezahlen Sie ihre Kaffeemaschine pro verkaufter Tasse. Mit pay per use 4.0 werden nur noch Mietraten auf Grundlage der tatsächlich verbrauchten Kaffee-Einheiten berechnet.

Diese Idee und das Konzept haben den High-Tech Gründerfonds, den Seedfonds Baden-Württemberg und einen privaten Business Angel dazu bewegt, sich mit 780.000 EUR an diesem StartUp zu beteiligen. „Auf dem deutschen Leasingmarkt sind SaaS-Lösungen in diesem Bereich noch ein Novum und haben großes Potenzial auch international zu skalieren“, begründet Dr. Tanja Emmerling das HTGF-Investment.

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