In Geschäftsidee, Idee - Gesundheit, Marketing - Vertrieb

14 jähriger Gründer lehnte 30 Mio. Angebot für seinen Erste-Hilfe-Automaten ab

Alles fing damit an, dass Taylor Rosenthal im Rahmen der Teilnahme an Young Entrepreneur Academy eine lukrative Geschäftsidee suchte. Seine erste Idee bestand darin, Erste-Hilfe-Utensilien auf Sport- und anderen Veranstaltungen vor Ort zu verkaufen, denn er erlebte häufiger, dass sich Sportkameraden beim Baseball verletzten, aber keine Pflaster zur Verfügung standen.

Nachdem er seine Idee durchrechnete, stellte er schnell fest, dass sie sich aufgrund der hohen Personalkosten nicht rechnen würden. Ein wahrer Unternehmer lässt sich von solchen Rückschlägen nichts ins Boxhorn jagen. So dachte auch Taylor Rosenthal weiter nach und kam auf die Idee, einen Verkaufsautomaten zu entwickeln, um die Erste-Hilfe-Produkte darüber zu verkaufen.

Rosenthal gründete dafür 2014 seine Firma RecMed First Aid Kits, ließ den Automaten patentieren, kam bei einem lokalen Incubator unter und sammelte 100.000 USD Beteiligungskapital ein. Ende 2015 wurde der erste Prototyp entwickelt. Jetzt will Taylor Rosenthal erfolgreich durchstarten. Einen ersten Auftrag eines Freizeitparks von mehr als 100 Automaten hat er nach eigenen Angaben schon vorliegen.

Jetzt kommen erst die großen Herausforderungen. Soll er nur den Automaten verkaufen (voraussichtlicher Verkaufspreis liegt bei 5.500 EUR) oder ein ganzes System entwickeln und auch am Verkauf der Erste-Hilfe-Utensilien verdienen? Sollte er aus eigener Kraft wachsen, mit Hilfe von Investoren oder Franchisnehmern? Fragen über Fragen.

Eigentlich hätte es Taylor einfacher haben können. Nach seinen Angaben erhielt in der Frühphase ein Angebot, seine Idee inkl. Patent für 30 Mio. USD an eine Gesundheitsfirma zu verkaufen, die er nicht nennen will. Das wollte er aber nicht, weil er erst einmal die Idee auch umsetzen und zum Erfolg führen will. Diese Aussage verhalf ihm, dass er schon in mehreren Fernsehshows auftreten durfte und über ihn weltweit in der Presse berichtet wird.

Klingt heroisch, lieber Unternehmer zu sein als schnöder Multimillionär. Aber jetzt gab Taylor zu, dass er bei einem Angebot von 50 Mio. USD wohl schwach werden würde. Warum der Sinneswandel? Weil Taylor nach eigenen Angaben schon eine neue Idee hat und sehr wohl bereit wäre, zu einem „fairen“ Preis zu verkaufen. Klingt nicht mehr ganz so heroisch, aber dieses Beispiel zeigt, dass man mit der richtigen Schlagzeile sehr bekannt werden kann, egal in welchem Alter.

Gefunden bei CNBC

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