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Start-Up Employland will die Auslandsrekrutierung von Fachkräften vereinfachen

In vielen Branchen in Deutschland ist der Fachkräftemangel schon seit längerer Zeit zu verspüren. Es wird immer schwieriger, diesen Bedarf im eigenen Land zu decken. Deshalb schauen sich immer mehr Unternehmen im Ausland nach geeigneten Mitarbeitern aber. Auch wenn dank einer Fachkräfte-Offensive der Bundesregierung seit 2012 die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine qualifizierte Zuwanderung verbessert wurden, zögern gerade mittelständische Unternehmen, ausländische Fachkräfte einzustellen.

Sie scheuen den bürokratischen Aufwand. Zudem kennt sich kaum eine Personalabteilung mit den Regularien zu Einreisevisum, Aufenthalts- und Beschäftigungserlaubnis oder Anerkennung der Qualifikation aus. Vor allem, wenn der Kandidat aus einem Drittland und nicht aus der EU kommt. Und genau hier setzt das Hamburger Start-Up Employland mit dem Ready-to-work-Service an: Die qualifizierten Rechtsanwälte unterstützen den gesamten Prozess bis zum Arbeitsantritt in Deutschland. Und das Start-Up hilft natürlich auch zu Beginn bei der Suche nach den passenden Kandidaten:

Auf der deutsch- und englischsprachigen Website finden Arbeitgeber qualifizierte Fachkräfte aus der EU und Drittländern sowie internationale Absolventen in Deutschland. Ein Großteil der registrierten Fachkräfte verfügt bereits über grundlegende oder fortgeschrittene Deutschkenntnisse. Über neue passende Kandidaten können sich Personalmanager per E-Mail benachrichtigen lassen. Favoritenlisten ermöglichen eine effiziente Recherche. Bei erfolgreicher Vermittlung erhält Employland eine Provision vom Arbeitgeber. Diese beträgt 10% des ersten Bruttojahresgehalts und wird erst fällig, wenn der neue Mitarbeiter den Arbeitsplatz angetreten hat.

Das Angebot ist ein gutes Beispiel dafür, dass es heute nicht mehr ausreicht, nur ein Portal ins Netz zu stellen. Die Kunden möchten heute häufig ein Rundum-Sorglos Paket, um ihre Probleme nachhaltig aus einer Hand zu lösen. Weiteres Vertrauen baut das Start-Up auf, indem es ausführliche Informationen auf der Webseite zur Verfügung steht. Aus meiner Sicht fehlen noch passende Referenzen und individuelle Branchenlösungen. Aber noch steht das Gründerteam am Anfang.

Foto: magdas Hotel

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