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Chinesisches Start-Up errichtet Fitnessstudios in der Größe einer Telefonzelle

Viele Mitglieder nutzen in den Fitnessstudios nur wenige ausgewählte Geräte, bezahlen aber für das ganze Drumherum. Geht das auch anders? Diese Frage stellten sich die Gründer eines chinesischen Start-Ups und entwickelten eine Kabine, in der nur wenige ausgewählte Fitnessgeräte bzw. -utensilien zur Verfügung stehen und das nur von einer Person (gleichzeitig) genutzt werden kann. Der Markttest dieser Fitnesskabinen war so erfolgreich, dass die Firma Misspao bis Ende des Jahres mehrere hundert solcher Kabinen in chinesischen Städten installieren will.

Die Funktionsweise ist sehr einfach. Via App können die Nutzer die Kabine öffnen. Sie können anschließend die Fitnessgeräte in der Kabine nutzen. Zudem gibt es in jeder Kabine einen Bildschirm mit weiteren Informationen und einem Unterhaltungsprogramm. Ganz wichtig für China: In der Kabine gibt es eine Lüftungsanlage inkl. Luftfilterung. Abgerechnet wird pro Minute (die Nutzungsgebühr liegt bei ca. 0,25 EUR pro Minute). Bezahlt wird via App. Die Kabinen werden regelmäßig von Mitarbeitern hinsichtlich Funktion und Sauberkeit überprüft und gewartet.

Der Vorteil ist, dass diese Fitnesskabinen nicht nur theoretisch an jeder Straßenecke aufgestellt werden können, sondern auch kein ständig anwesendes Serviepersonal benötigen. Zudem können die Kabinen auch in Gebäuden installiert werden, sprich eine Inhouse-Lösung für Shopping-Center, Büro- und Wohngebäude etc. Evtl. könnten Misspao nicht nur durch Nutzungsgebühren Geld verdienen, sondern auch durch Werbung, die auf der Außenseite der Kabine den vorbeigehenden Passanten gezeigt werden könnte. Wenn man sich näher mit der Idee beschäftigt, klingt sie nicht mehr so verrückt, wie im ersten Moment, zudem vor dem Rollout ein Markttest durchgeführt wurde.

Gefunden bei Springwise

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