In Featured, Geschäftsidee, Idee - Food, Idee - Handel, Idee - Tech, Innovation, Trends

Nahrungsmittelindustrie will mit Hilfe von Blockchain das Vertrauen der Verbraucher zurückgewinnen

Fast jeder bezeichnet die Blockchain-Technologie als Game-Changer, nicht zuletzt seitdem die Bitcoin-Währung (basiert auf Blockchain-Technologie) den Siegeszug angetreten hat. Wie können Händler, Hersteller und Kunden in verschiedenen Branchen von dieser Technologie profitieren. Darüber machen sich viele Unternehmen Gedanken, darunter auch IBM. Im August 2017 wurde verkündet, dass IBM zusammen mit Nahrungsmittelherstellern und -händlern wie Dole, Nestle, Unilever und Walmart Lösungen erarbeiten will, um das Vertrauen in die Nahrungsmittelindustrie zu stärken.

Hintergrund: Jedes Jahr sterben mehrere hunderttausend Menschen aufgrund von Lebensmittelverunreinigungen. IBM will zusammen mit den o.g. Konsortiumsmitgliedern die Blockchain-Technologie verwenden, um die Rückverfolgbarkeit von Nahrungsmitteln zu verbessern und zu beschleunigen. Alle Bindeglieder der globalen Nahrungsmittelversorgungskette (Züchter, Lieferanten, Verarbeiter, Händler, Einzelhändler, Regulierungsbehörden und Verbraucher) sollen dadurch schnell und zuverlässig Zugang zu bekannten und vertrauenswürdigen Informationen über Herkunft und Zustand der Lebensmittel erhalten. Im Falle einer Rückholaktion sollen so Produkte gar nicht in die Regale gelangen oder schneller aus den Regalen genommen werden.

Vor kurzem hat IBM bei einem Pilotversuch zusammen mit Walmart gezeigt, dass die Blockchain-Technologie verwendet werden kann, um die “Reiseroute eines Produktes” vom Erzeuger bis zum Händler in wenigen Sekunden nachverfolgen zu können. Wir haben hier im Blog schon vor knapp zehn Jahren gezeigt, wie Nahrungsmittelhersteller für die Kunden via Tracking-Lösungen Transparenz schaffen wollen. Die Blockchain-Technologie soll diesen Prozess beschleunigen und für mehr Vertrauen sorgen. Aber nicht nur in der Nahrungsmittelindustrie soll die Blockchain-Technologie die Prozesse verbessern. IBM zeigt auf seiner Aktionsseite weitere Einsatzbeispiele.

Foto: IBM

Schreibe einen Kommentar