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Forward will mit der High-Tech-Arztpraxis auf Rädern expandieren

Die Arztpraxis “Forward” sorgt derzeit in San Francisco für Furore. Die Erstuntersuchung der Patienten erfolgt u.a. mit einem Körper-Scanner, um in wenigen Sekunden wichtige Gesundheitswerte zu erhalten. Die Blutuntersuchung erfolgt mit modernsten Geräten (ohne schmerzhafte Blutabnahme). In nur 45 Sekunden stehen die Daten zur Auswertung zur Verfügung. Somit muss der Patient nicht viele Tage warten und nochmals wiederkommen, um das Beratungespräch mit dem Arzt führen zu können, innerhalb dessen alle ausgewerteten Daten besprochen werden.

Wenn es in der Familie Vorerkrankungen gibt, wird via Genanalyse geprüft, wie groß die Gefahr für das Familienmitglied ist und welche Vorsorgemaßnahmen getroffen werden können. Alleine auf diese Daten einer Erstuntersuchung wollen sich die Ärzte von “Forward” nicht verlassen. Deshalb werden sie auch die Daten der Fitnessarmbänder aus, die die Kunden regelmäßig verwenden. Die “Forward”-Ärzte setzen den Schwerpunkt auf Prophylaxe-Medizin. Sie wollen verhindern, dass der Patient erst kommt, wenn es schmerzhaft wird oder zu spät ist. Die Kunden zahlen für diesen Service eine monatliche Abo-Gebühr und sollen auch dadurch motiviert werden, regelmäßig mit den Ärzten in Kontakt zu bleiben.

Das Konzept kommt so gut an, dass “Forward” nun eine High-Tech-Arztpraxis auf Rädern entwickelt hat und damit nicht nur Patienten im ganzen Stadtgebiet von San Francisco vor Ort besuchen kann, sondern auch in anderen Städten der USA. Da Sich Forward als Vorsorgepraxis versteht, ist es nicht nötig, dass sie überall vor Ort mit einer stationären Arztpraxis vertreten ist. Um den mobilen Service den Kunden schmackhaft zu machen, wird ein vergünstigter Abopreis von 99 USD pro Monat verlangt. Ein Konzept mit Zukunft.

Mehr Erfolgsbeispiele zum Thema finden Sie in unserem Best-Practice-Special “Startups auf Rädern”.

Foto: Forward

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