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Shapeme will mit den Armshapers eine wichtige Marktlücke im Shapeware-Segment schließen

Nicht nur in den USA wird sie immer beliebter, die figurformende Unterwäsche (Shapeware). Das liegt nicht nur daran, dass diese Modestücke „kleine Schwächen“ fast unsichtbar kaschieren, sondern dass auch immer mehr namhafte Unterwäschemarke entsprechende Produkte auf den Markt bringen und damit diese Wäsche salonfähig machen. Und längst habe diese Kleidungsstücke das „Oma-Image“ abgestreift. Auch junge, schlanke Frauen entdecken die Chance, ihre Problemzonen dank Shapeware zu kaschieren.

Gibt es in diesem hart umkämpften Markt (auch noch) die Chance, als Startup erfolgreich durchzustarten? Ja, denn noch gibt es genug Nischen im Markt, die nur darauf warten, besetzt zu werden. Solch eine Marktlücke hat im Sommer 2017 auch die gelernte Unternehmensberaterin Jennifer Schade entdeckt und sich mit ihrer Idee der „Armshapers“ bei der SAT.1-Gründershow „START UP!“ beworben. Und tatsächlich ist die Österreicherin jetzt als Siegerin der Show hervorgegangen und baut nun mit finanzieller und tatkräftiger Unterstützung von Carsten Marschmeyer ihr Modelable „Shape me“ mit Sitz in München auf.

Der Star im Rahmen der Kollektion ist der GRACE Armshaper, der wie eine Strumpfhose für die Arme funktioniert und die Oberarme strafft und Hautunebenheiten kaschiert. Er wird aus einem Material mit 3D-Technologie in Italien hergestellt und besteht zu 80% aus Polyamid und zu 20% aus Elastan. Das Material ist sehr dünn, zudem soll das Material laufmaschenhemmend sein. Aktuell steht der Armshaper in vier Farben zur Verfügung, drei Nude Töne und schwarz. Er wird durch einen Druckknopf an den BH-Trägern befestigt und unter der Brust durch einen Hakenverschluss geschlossen.

Eigentlich soll das Ziel von Shapeware sein, dass sie nicht oder nur kaum sichtbar ist. Das ist beim GRACE Armshaper aber schwierig zu realisieren, weil spätestens am Übergang vom Unterarm zur Hand die Farbunterschiede vom Armshaper und der natürlicher Haut der Trägerin sichtbar werden. Aber genau aus dieser Not hat Shape me dank des Shape Me Schmuckes einen Tugend gemacht. Diese Armbänder, gefertigt aus Materialien wie Leder, echten Süßwasserperlen und Stainless Steel gefertigt, sind in erster Linie als Kaschierung der feinen Naht des GRACE Armshapers am Handgelenk gedacht. Aber sie können natürlich auch ohne den Armshaper getragen werden.

Und warum soll der Armshaper eigentlich immer unsichtbar sein? Genau deshalb wird der Armshaper nicht nur in drei verschiedenen Hautfarben angeboten, sondern auch in schwarz. Und zudem wird der GRACE Wedding Armshaper angeboten. Das Besondere an diesem Model sind die Verzierungen, die von den Kunden individuell ausgewählt werden können, damit der Armshaper perfekt zum restlichen Hochzeitsoutfit passt. Und natürlich sind noch weitere, sichtbare Armshaper in Planung. So soll im Juni der „GRACE Armshaper Polka dot“ mit einer Punktmusterung auf den Markt kommen. Und passend zum Oktoberfest ist eine RESI Dirndl-Bluse in Planung.

Nun darf der Markt entscheiden, welche Teile der Shape me Kollektion zum Trendsetter oder Verkaufsschlager werden. Auf jeden Fall finden wir es clever, dass Shape me nicht nur mit dem Armshaper, sondern vielen weiteren ergänzenden Produkten auf den Markt kommt. Und eine passende Strumpfhose ist auch schon in Planung. Und dank der PR-Unterstützung als Sieger der START-UP-Show kommt die Kollektion mit genug TAM TAM auf den Markt. Bleibt nur noch die Frage übrig, was aus den anderen Kandidaten der Show geworden ist. Hier findet Ihr die Auflistung als Teilnehmer im Finale und der dazugehörigen Geschäftsideen.

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