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Sleepero macht die Übernachtung zum Erlebnis und zwar (fast) überall

Viele Unternehmer haben sich das Ziel gesetzt, das Außergewöhnliche zum Alltäglichen zu machen. Fliegen ist heute kein Luxus mehr. Kreuzfahrten sind es auch nicht mehr. Fremde Länder und Orte wie Neuseeland, Brasilien, Bora Bora, Hawaii und Alaska bereisen wir, als es ob das ganz normal wäre. Da wird es schwer, noch etwas zu finden, das uns ein außergewöhnliches Freizeiterlebnis verspricht. MyDays und Co. sind danach ständig auf der Suche.

Und tatsächlich gibt es noch Angebote, die einem zum Staunen bringen. Wie wäre es z.B., in einem Oldtimer-Autohaus oder Möbelhaus zu übernachten? Oder hätten Sie Lust, zwischen Alpakas aufzuwachen? Das Startup Sleeperoo macht das möglich. Dahinter steckt Karen Löhnert, die auf der Suche nach einem Schlaf-Cube war, der fast überall hingestellt werden kann und trotzdem mehr Komfort als ein Zelt bietet. Zusammen mit Experten entwickelte sie das Sleeperoo und steckte mehr als 100.000 Euro ihres eigenen Vermögens in diese Idee.

Schnell merkte die Gründerin, dass es gar nicht so einfach ist, passende Schlaforte zu finden. Letztlich muss jemand vor Ort den Check In übernehmen. Und eine Toilette sollte in der Nähe sein. Und eine Steckdose sollte auch nicht weit entfernt sein. Und wenn der Schlaf-Cube nicht im Einsatz ist, muss er sicher gelagert werden. Somit war die Suche nach den passenden Orten und Partnern fast so aufwendig wie die Entwicklung des Cubes. Mehr dazu erfahrt Ihr in dieser WDR-Doku.

Entworfen wurde der Schlafwürfel vom Langefreunde Design Studio. Der Sleeperoo bietet auf 12 Kubikmeter Raum alles, was man zum Übernachten braucht, inkl. stromsparende LED-Beleuchtung. Man kann mit freiem Blick auf die Umgebung einschlafen oder mit Sichtschutz, damit keiner reinschauen kann. Zudem erhalten die Schlafgäste Schafschurwolldecken und ein Chillpack mit einer Auswahl an leckeren Snacks und Drinks.

Zur Zeit werden sleeperoos ausschließlich zur Miete angeboten. Aufgrund der großen Nachfrage überlegen die Macher allerdings, den Design|sleep Cube zukünftig auch zum Kauf anzubieten. Sie nehmen bereits unverbindliche Bestellungen entgegen, um Produktionsmengen einschätzen zu können. Ein sleeperoo der ersten Serie soll für 9.990 Euro käuflich zu erwerben sein. Ein sleeperoo der zweiten Serie soll dann schon 11.990 Euro kosten. Das ist ein stolzer Preis, allerdings hat der Kunde die Chance, das Produkt erst einmal im Einsatz zu testen.

Ist diese Idee einzigartig? Nein, seit vielen Jahren gibt es an Nord- und Ostsee Schlaftstrandkörbe, wie z.B. in Büsum. Hier liegen die Übernachtungskosten pro Nach in der Regel deutlich unter 100 Euro, beim sleeperoo fast immer deutlich über 100 Euro. Dafür kann der sleepero nicht nur Outdoor am Strand eingesetzt werden, sondern auch indoor. Letztlich bietet der Markt genug Platz auch noch für weitere Wettbewerber. Top, die Wette gilt.

One Response to Sleepero macht die Übernachtung zum Erlebnis und zwar (fast) überall

  1. […] September 25, 2018 at 11:28PM: http://www.best-practice-business.de/blog schreibt zum Thema: Sleepero macht die Übernachtung zum Erlebnis und zwar (fast) überall […]