In Featured, Geschäftsidee, Idee - Green, Idee - Mobil, Innovation, Trends

Der Loadster vom Startup Citkar ist der etwas andere Elektro-Lieferwagen

Wir berichten seit einiger Zeit über den Street Scooter, der dank des Einstiegs der Deutschen Post eine Erfolgsstory schreiben. Allerdings hat der E-Scooter auch Nachteile. Er ist zum Beispiel relativ breit, so dass es häufig schwer ist, das Fahrzeug in der Innenstadt zu parken, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu behindern. Das ist auch einer der Gründe, warum sich der Lebensmittellieferdienst für ein anderes Fabrikat entschieden hat.

Jetzt will das Startup Citkar den Markt für E-Lieferwagen aufmischen. Es hat mit „Loadster“ einen Einsitzer-Elektor-Lieferwagen entwickelt, der noch im Jahr 2019 auf den Markt kommen soll und 500 Liter Ladevermögen bietet. Im eigentlichen Sinn ist der Loadster kein E-Laster, sondern ein Cargo-Pedelec (und damit am ehesten mit einem Velo-Taxi vergleichbar, wenn er auch Waren und nicht Menschen transportiert). Denn der Fahrer muss schon in die Pedale treten, wird aber dabei dank eines E-Motors unterstützt. Dafür liegt die Reichweite bei ca. 200 km pro Akkuladung.

Gerade in der Stadt und auf der letzten Meile will der Loadster überzeugen. Das Fahrzeug darf auf Radwegen fahren. Zudem findet es leichter einen Parkplatz vor der Haustür des Empfängers der Lieferung. Der Betreiber muss weder Kfz-Steuer noch Kfz-Versicherung bezahlen. Der Fahrer benötigt zudem keinen Führerschein. Ein Kostenrechner zeigt eindrucksvoll, dass man gegenüber von Alternativen bis zu 80 % einsparen kann. Die Einzelradaufhängung mit Federung ermöglicht den Transport von zerbrechlichen Waren und ist rückenschonend für den Fahrer.

Diese Argumente überzeugte bisher schon viele hundert potentielle Kunden, die das Fahrzeug bisher vorbestellt haben (ab einer Anzahlung in Höhe von 799 Euro) und ab 2019 mit einer Auslieferung rechnen dürfen. Das Einsteigermodell soll es für unter 6.000 Euro geben. Schon zum Start werden drei Modelle angeboten, eben für verschiedene Zwecke. Zu den Vorbestellern sollen vor allem auch Essenslieferdienste zählen. Und mit Zalando wurde in Berlin auch schon ein Kooperationspartner gefunden, der den Loadster im Rahmen eines Modellprojektes auf Herz und Nieren testen soll.

Comments are closed.