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Voodoo surft auf der Erfolgswelle von Hypercasual Games

Es fällt schon auf, dass die Aufmerksamkeitsspanne der Jugend von heute immer mehr abnimmt. Das kann man kritisieren oder mit seiner Geschäftsidee davon profitieren. Und genau das machen die Online Gaming Startups, die auf den Trend „Hypercasual Games“ setzen. Dabei handelt es sich um Online Games, die sehr „einfach gestrickt sind“ und schnell Erfolgserlebnisse bieten sowie sehr kurze Spielrunden anbieten.

Ein echte Erfolsstory innerhalb dieses Genres schreibt das Pariser Startup Voodoo. Diese Gaming Schmiede entwickelt nicht selbst Spiele, sondern arbeitet mit anderen Gaming-Entwicklern zusammen und sorgt dafür, dass die Spiele schnell zu Download-Hits werden. Noch in diesem Jahr soll die Download-Marke von 1 Mrd. Apps erreicht werden. Das ist mehr als beachtenswert, wenn man bedenkt, dass das Startup erst seit wenigen Jahren am Markt ist.

Die beste „Visitenkarte“ des Online-Gaming-Vermarkters ist das Spiel „Helix Jump“. Bei diesem Spiel muss ich dafür sorgen, dass ein Ball herunterfällt, ohne dass es an einer Plattform des Turms „zerschellt“. Dafür muss ich den Turm immer so drehen, dass der Ball die Lücke erwischt. Das Spiel entwickelt für viele User sehr schnell Suchtpotential. Mehr als 300 Mio Downloads können nicht irren.

Geld verdient Voodoo mit eingeblendeter Werbung. Dadurch können sie die Online Games kostenfrei anbieten. Ein Grund für die hohen Download-Zahlen. Ein anderer Grund liegt daran, dass ein Spiel sehr intensiv getestet wird, bevor es überhaupt auf den Markt kommt. Die meisten Spiele überleben dabei die Testphase nicht. Und wenn doch, dann werden die Spiele ständig optimiert.

Dank „Helix Jump“ ist Voodoo in kürzester Zeit weltbekannt geworden. Aber das reicht dem Startup nicht. Mehr als 50 Online Games wurden vom Pariser Startup auf den Markt gebracht. Insgesamt rechnen die Gründer nicht nur mit ein Million Downloads in diesem Jahr, sondern freuen sich auch über 200 Mio. aktive Nutzer pro Monat. Das sind Zahlen, die auch Goldman & Sachs überzeugt haben. Die US-Investmentbank hat für eine Minderheitsbeteiligung 200 Mio. US-Dollar bezahlt.

Mehr zur Erfolgsstory könnt Ihr bei OMR nachlesen.

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