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300 E-Commerce-Geschäftsideen

Obwohl wir hier im Blog seit Beginn über innovative E-Commerce-Geschäftsideen berichten, spricht Amazon-Gründer Jeff Bezos immer noch von „Day One“. Das liegt auch daran, dass in vielen Branchen der E-Commerce-Umsatz (gemessen am gesamten Handelsumsatz) noch bei unter 10 % liegt. Insofern kann es auch heute noch Sinn machen, als Startup ins E-Commerce-Business einzusteigen. Aber natürlich muss man heute schon genauer hinschauen, wo man gegen die Marktgiganten wie Amazon & Co. noch eine Chance hat.

Und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass wir hier im Blog immer wieder genau hinschauen, wo Amazon neue Wege geht oder Trends setzt, wie z.B. bei Voice Commerce, beim Aufbau von Eigenmarken, um Angebotslücken zu schließen oder bei Erschließung neuer Einnahmequellen, wie z.B. Anzeigenwerbung oder im Rahmen der Kundenbindung. Als E-Commerce-Player sollte man immer schauen, wie man sich von den Vorreitern der Branche inspirieren lassen kann. Aber man sollte auch immer prüfen, wie und wo man seinen eigenen Weg geht und nicht einfach nur hinterher rennt.

Gerne blicken wir auch immer öfters in die „zweite Reihe“. Mit Keller Sports gibt es zum Beispiel ein E-Commerce-Startup, das im Sportartikel-Onlinehandel für Furore sorgt. Dabei gehen die Gründer einen ganz anderen Weg als Amazon. Aus ihrer Sicht müssen sich die Onlinehändler der Zukunft immer mehr als unverzichtbare Partner von Markenherstellern positionieren und ein Umfeld schaffen, in dem die Marken gerne präsentiert werden. Das holländische StartUp Picnic dagegen ist der Überzeugung, dass die Logistik den Unterschied machen wird. Dank vorher festgelegter Fahrrouten kann Picnic Lebensmittel nicht nur zu günstigen Kosten liefern, sondern kann auch ein sehr genaues Lieferzeitfenster einhalten. Clever.

Haben stationäre Geschäfte überhaupt noch eine Chance, sich langfristig in diesem Wettbewerbsumfeld zu behaupten? Natürlich. Nickis macht es vor, wie man als stationärer Einzelhändler am Tegernsee zum führenden Online-Anbieter für Kinderbekleidung in Deutschland werden kann. Oder man arbeitet wie schuhe24.de mit stationären Schuhhändlern in ganz Deutschland zusammen, um so diesen Händlern Zusatzumsätze dank E-Commerce zu ermöglichen. So kann manchmal das Beste aus beiden Welten kombiniert werden, ohne dass etwas neu erfunden werden muss. Es gibt eben auch im E-Commerce-Segment viele „Wege nach Rom“. Und genau diese Facetten zeigen wir in der Blogrubrik „Idee – Ecommerce“ auf. Schauen Sie einfach mal vorbei und lassen sich von den mehr als 300 Ideen inspirieren.

Foto: Everlane

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