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Warum der mittelständische Naturmedizinhersteller „Pascoe“ ein „Great Place to Work“ ist

Viele Unternehmen im Mittelstand beklagen heute Fachkräftemangel, auch wenn das nicht für alle Regionen und Branchen gleichermaßen gilt. Aber man kann etwas dagegen tun. Innovative Recruitingmaßnahmen können helfen. Oder man versucht, noch einen Schritt weiter zu gehen, indem man zu einem der besten Arbeitgeber Deutschlands gekürt wird. Und genau das ist mittlerweile acht Jahr in Folge dem mittelständischen Naturmedizinhersteller „Pascoe“ aus Gießen gelungen.

Vorausgegangen war der Auszeichnungen ausführliche anonyme Mitarbeiterbefragungen in den am Wettbewerb teilnehmenden Unternehmen sowie eine Befragung des Managements zu den eingesetzten förderlichen Maßnahmen der Personal- und Führungsarbeit (Kultur Audit). Die durch das Great Place to Work® Institut anonym durchgeführte Befragung der Mitarbeitenden umfasst rund 60 Einzelfragen.

Im Mittelpunkt stehen dabei zentrale Arbeitsplatzthemen wie: Vertrauen und Fairness in der Zusammenarbeit, Führungsqualität, persönliche Anerkennung und Wertschätzung, Partizipationsmöglichkeiten, berufliche Unterstützung und Entwicklung, Gesundheitsförderung, Work-Life-Balance, Identifikation mit der Arbeit sowie die Bindung der Mitarbeitenden an den Arbeitgeber.

Und warum landet bei der Befragung die Firma Pascoe seit so vielen Jahren so weit vorne? Weil es ein Konzept der ganzheitlichen Unternehmensführung entwickelt und umgesetzt hat, das aus drei Säulen besteht: dem Strategieprozess, Achtsamkeit und dem betrieblichen Gesundheitsmanagement. Jeder Mitarbeiter bei Pascoe wird in die Gesamtstrategie des Unternehmens miteingebunden.

Dabei wird Achtsamkeit durch Persönlichkeitsanalysen, Feng-Shui-Gestaltung und individuelle Entwicklungsspielräume gelebt. Abgerundet wird das Säulenmodell durch ein individuelles Gesundheitsmanagement für die Mitarbeiter. Dass die Idee der ganzheitlichen Unternehmensführung greift, zeigen die die hervorragenden Abstimmungsergebnisse der Mitarbeiter sowie die Gesundheitsquote die 50 % unter dem Branchendurchschnitt liegt.

Auch wenn die Erfolgsgeheimnisse der ausgezeichneten Unternehmen zum Teil unterschiedlicher Natur sind, sind die Ergebnisse ähnlich. In den Mitarbeiterbefragungen bescheinigen über vier Fünftel (83%) der Beschäftigten der aktuellen Preisträger ihrem Unternehmen eine vertrauensvolle und förderliche Qualität als Arbeitgeber. Zum Vergleich: im repräsentativen Durchschnitt „normaler“ Unternehmen in Deutschland tut dies nur rund jeder zweite Mitarbeitende (56%).

Auch in vielen einzelnen Bereichen der Arbeitsplatzkultur liegen „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2018“ im Vergleich zum Durchschnitt weit vorn: so beispielsweise in puncto kompetentes Führungsverhalten (83% vs. 56% Zustimmung), Unterstützung der beruflichen Entwicklung (77 % vs. 44%), Gesundheitsförderung (78% vs. 38%), ausreichende Anerkennung für gute Arbeit (76% vs. 36%) und bei der Frage, ob die Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen (84% vs. 50%).

Darüber hinaus zeigen sich 86 Prozent der Beschäftigten der diesjährigen Preisträger bereit, ihr eigenes Unternehmen als Arbeitgeber weiterzuempfehlen. In „normalen“ Firmen in Deutschland ist dies lediglich zu 57 Prozent der Fall. Und dieser Punkt ist aus unserer Sicht elementar wichtig. Denn die erfolgreichste Recruitingmaßnahme in einem Unternehmen besteht darin, dass Mitarbeiter das Unternehmen an geeignete Personen weiterempfehlen.

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