In Innovation, V - Erfolgsfaktoren

Erfolgsformel für Brainstorming

Eureka Ranch hat in den letzten 20 Jahren mehr als 6.000 Team-Brainstorming-Sitzungen betreut. Am Ende der Sitzung wurde ein Teilnehmerfeedback mit Hilfe der Kriterien Anreize, Vielfalt, Spass, Angst, Teamwork und Offenheit für neue Ideen abgefragt. Schnell entdeckten die Brainstorming-Experten, dass es eine Korrelation zwischen der Anzahl qualifizierter Ideen und o.g. Kriterien gab. Daraus entwickelten die Macher folgende Erfolgsformel:

Einen Nobelpreis werden die Erfinder dieser Erfolgsformel für Brainstorming nicht gewinnen. Trotzdem die ist diese simple Formel eine gute Anleitung für die Durchführung von Brainstorming-Sitzungen:

  • Neue Ideen entstehen i.d.R. durch Kombination von zwei oder mehr alte Ideen. Insofern ist es wichtig, dass viele Anreize und Fragen gestellt werden, um die Ideen aus den Teilnehmer zu locken. Unterschiedliche Kreativitätstechniken können hier helfen. Auch der Zugriff auf bestehende Ideendatenbanken (z.B. dieser Blog) kann hilfreich sein.
  • Gerade in Firmen ist es sinnvoll, wenn Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen mit unterschiedlicher Ausbildung/Herkunft an der Entwicklung neuer Ideen arbeiten. Häufig macht auch „frisches Blut von Außen“, wie z.B. Studenten verschiedener Fachrichtungen, Sinn. So einfach kann Querdenken sein.
  • Unbedingt vermeiden sollte man, dass die direkten Vorgesetzten und Personalentscheider bei den Sitzungen dabei sind. Denn ansonsten können sich die Mitarbeiter gehemmt fühlen.

Info- und Bildquelle: Business Week und Geistesblitz

Weitere Artikel zum Thema:

6 Responses to Erfolgsformel für Brainstorming

  1. […] 8 Regeln für ein erfolgreiches Brainstorming Erfolgsformel für Brainstorming 25 Wege, neue Ideen zu finden 101 Wege, Ideen zu generieren Ideenkiller Mit brainreactions die ganze Welt zum Brainstormen einladen Mit der Ideenbox viele neue Ideen entwickeln Jugend denkt Zukunft – Neue Ideen von Schüler für Unternehmen Neuer Firmenname in 20 Minuten dank der Kartenumlauftechnik und einem Team « Update Newcomer Business Blogs   […]

  2. […] Kostenloser Internet-Lehrgang: Kreativitätsworkshop für Gründer Erfolgsformel für Brainstorming 25 Wege, neue Ideen zu finden 101 Wege, Ideen zu generieren Lesetipp: creaffective Blog Ideendatenbank mit 230 TV-Formaten – Referenz für Creative Sessions Online Brainstormen mit BrainR creative sessions box – Neue Ideen aus der Box Neue Ideen mit der Ideenbox generieren Cross-Innovations-Spiel – ein trendgestütztes Brainstorming Das TRIZ-Kartenspiel hilft der Kreaitivität auf den Sprüngen « Ein cleverer Gastronom tauscht die Aschenbecher in Schälchen mit Gummibärchen aus   […]

  3. Jana Görs sagt:

    Interessant finde ich das Reize hoch Vielfalt in der Formel. Im Grunde würde es bedeuten, dass man sich ein Lexikon oder eine Bilderdatenbank nutzt und sich quasi von den Wörtern / Bildern überfluten lassen kann.

    Mal ganz abgesehen von Inszenierungsfaktoren wie Teilnehmer, Vermeidung von Killerphrasen, Förderung des „Freiheits“-Gefühls, usw. Ich glaube daran, dass man bereits durch das gezielte setzen von Schwerpunkten für Brainstormingfragen die Ergebnisse verbessern kann und dadurch den Aufmerksamkeitsaufwand durch die Wortüberflutung minimieren kann. Natürlich ohne auf die Ergebnisqualität zu verzichten.

    Machen wir das mal an einem Beispiel: Wir suchen Ideen für neue Schreibtischgeräte.

    Wir könnten uns den Schwerpunkt Zweck vornehmen.
    1. Welchen Zweck hat zum Beispiel ein Schreibtischgerät?
    * Ein Stempel markiert etwas.

    2. Könnte ich dem zusätzliche Zwecke hinzufügen?
    * Zusammenfassung bzw. Ordnen von Dokumenten.

    3. Wie könnte ein Textmarker mit diesem zusätzlichem Zweck gestaltet sein?
    * Durch den Druck vom Stempel auf das Dokoment kann ich auch gleichzeitig eine Klammer um die Dokumente befestigen. So kann ich einen Stapel an Dokumenten zum Beispiel verbinden und gleichzeitig mit dem Stempel-Vermerk „Zur Ablage“ versehen.

    Das kann man noch mit weiteren Schwerpunkten durchführen, wie zum Beispiel:
    * Personen
    * Gesetze / Annahmen
    * Eigenschaften
    * Orte
    * Prozesse
    * …

    Allerdings gibt es neben dem Brainstorming, dass nach offensichtlichen Ideen fragt auch noch eine Vielzahl an anderen Möglichkeiten auf gute Ideen für diese Aufgabenstellung zu kommen. Zum Beispiel Analogien oder Provokationen.

  4. Hallo,

    es wird besonders interessant, wenn die „Reize“ und „Vielfalt“ nicht zufällig in das Brainstorming eingestreut, sondern bewusst und zielgerichtet platziert werden. Somit kann man den Teilnehmern einen Perspektivwechsel bieten und gleichzeitig die Anzahl qualifizierter Ideen spürbar erhöhen.

    Eine einfache Anwendung ist die Analogie: Wer ist ähnlich wie wir, welche Lösungsprinzipien gibt es dort und welche Ideen entstehen, wenn das Prinzip auf uns übertragen wird?

    Angenommen wir suchen Ideen für eine Maßschneiderei. Dann könnte die Analogiefrage laute: „Wer fässt seine Kunden noch an?“. An wen oder was denken Sie jetzt?

  5. […] creative sessions box – Neue Ideen aus der Box Mit der Ideenbox viele neue Ideen entwickeln Jugend denkt Zukunft – Neue Ideen von Schüler für Unternehmen Neuer Firmenname in 20 Minuten dank der Kartenumlauftechnik und einem Team Mindmeister – Mindmapping 2.0 BrainR (Update) Mit brainreactions die ganze Welt zum Brainstormen einladen 8 Regeln für ein erfolgreiches Brainstorming Erfolgsformel für Brainstorming « Tschüss Bernd und bis bald   Newcomer (43): openeur-blog » […]

Schreibe einen Kommentar