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Rostschutz aus der Natur

Schiffe aus Eisen oder Stahl, die ständig dem Salzwasser ausgesetzt sind, rosten mit der Zeit. Selbst wenn man chromhaltigen Stahl für den Schiffsbau verwendet, verhindert das langfristig nicht die Korrision, da sich im Laufe der Zeit Algen und Mikroorganismen am Metall „festbeissen“, deren Stoffwechselprodukte eine langsame Auflösung der Metalle verursachen.

Bisher hat man oben beschriebenes Problem mit Hilfe von sog. Opferanoden verhindert. Das sind bestimmte Metalle, die in elektrischem Kontakt mit den gefährdeten Bauteilen stehen und bei Korrosion zuerst zersetzt, also „geopfert“ werden. Jetzt haben argentinische Wissenschaftler, dass auch der Meeresbooden solch einen „Rostschutz“ in Form von passenden Materialen vorrätig hält.

Ist ja eigentlich naheliegend, dass dort, wo das Problem besteht, auch meist eine naheliegende Lösung vorherrscht. Die Natur hat halt für jedes Problem auch i.d.R. eine passende Lösung parat. Man muss nur gezielt danach suchen.

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