In Innovation

Hat Ihr Unternehmen neben einer Hausbank auch eine Ideenbank?

Schon in meinem BWL-Studium vor mehr als zehn Jahren wies uns ein Professor in einer Rechnungswesen-Vorlesung darauf hin, dass die Bilanz immer weniger Aussage darüber geben kann, wie wertvoll das Unternehmen sei. Denn die wahren Werte liegen gerade bei Dienstleistungsunternehmen in selbsterstellten immateriellen Werten, die nicht bilanzierungsfähig sind. Dazu gehören z.B.selbst erschaffte Marken, die Motivation und Qualifikation der Mitarbeiter und guten Ideen. Und genau bei der Generierung und Sammlung von Ideen setzt ein Artikel der Managementberaterin Anne M. Schüller an, über die wir bereits hier im Blog im Rahmen eines Buchprojektes berichtet haben.

Ihr wichtigster Tipp lautet: „Interessante Ideen aus Meetings und Workshops, Anstöße aus Reklamationen, Anregungen aus Mitarbeiter- und Kundenbefragungen, gute Wettbewerber-Ideen sowie alle Verbesserungsvorschläge gehören in eine zentrale Ideen-Bank, auch wenn es gerade keine Verwendung dafür gibt. Eine Ideen-Bank funktioniert wie eine echte Bank. Bei Bedarf lässt man sich etwas auszahlen, der Rest bleibt für später liegen. Die Ideen-Bank wird periodisch ausgewertet. Passende Einfälle werden den einzelnen Produkten, Prozessen oder Kundengruppen zugeordnet. Brauchbare Anregungen werden weiter entwickelt, ausprobiert und möglichst zügig umgesetzt, um Kunden- Begeisterung zu kreieren.“

In Ihrem Artikels bringt sie einige passende Beispiele, wie man solch eine Ideenbank aufbauen und verwenden kann. Schon allein deshalb lohnt sich das Durchlesen ihres ganzen Artikels. Besonders gut hat mir das Beispiel eines Hotels gefallen, das in einem Mitarbeiterraum eine Pinnwand aufgestellt hat, an der die Mitarbeiter jederzeit Karten mit Ideen anpinnen können. Einmal die Woche werden die Ideen in einem Kreaitivitätsworkshop bearbeitet. Ideen, deren Zeit gekommen sind, werden sofort umgesetzt und die anderen in die Ideenbank „eingezahlt“.

Gelesen im selbst-und-staendig-blog

5 Responses to Hat Ihr Unternehmen neben einer Hausbank auch eine Ideenbank?

  1. […] Gefunden via best-practice.business.de: Auf businesswissen.de gibt es einen interessanten Artikel über das Ideenmanagement in Unternehmen. Das ist gerade auch im Marketing ein wichtiges Thema. Für kleine Unternehmen nicht weniger als für große, denn im Tagesgeschäft vergisst man schnell schon mal, sich über Ideen auszutauschen. […]

  2. […] Hat Ihr Unternehmen neben einer Hausbank auch eine Ideenbank? Haben Sie schon eine Kundenbilanz erstellt? Haben Sie schon eine Wissensbilanz erstellt? Anregungen für die Sommerpause MitarbeiterAktienindeX (MAX) soll Mitarbeiter zu Bestleistungen motivieren Nach MAX kommt WAX (WohlfühlAktienindeX) « Neue Orte: Fitnesstraining in Kirche, Supermarkt und Büro   […]

  3. Roland sagt:

    Ist es nicht Zeit Angesichts der Grössten Weltwirtschaftskrise über die Fehler des Kapitalsystems insgesammt nachzudenken. Zukunftsfähige dem Menschen Dienende dinge zu tun und nicht wie heute, wegen des möglichen und Leider gewünschten Proffits, den Menschen an die Wirtschaft anzupassen und Abzurichten in Unis ,Schulen Kindergärten, für das sogenannte freie Marktwirtschaftssystem. Wie wäre es wenn wir sagen so kann es nicht weitergehen,lassen wir den Kapitalismus doch einfach Sterben und machen Ihn nicht mehr indem wir uns einfach hinsetzen und nichts Tun solange bis nichts mehr geht um anschliesend die dinge selber in die hand zu nehmen uns so zu Arbeiten unter Humanen Bedingungen ohne ausbeutung und Überproduktion und ohne Umweltzerstörung.
    Und vor allem Ohne Mehrwertproduktion.Alle sind aufgefordert mitzumachen es ist eure Zukunft dei mit althergebrachten Denken nicht zu Bewältigen ist denn diese Alte Denke führt uns zur Barbarei.

  4. Teich sagt:

    Auch wenn der Artikel inzwischen schon einige Jahre alt ist, so hat er dennoch nicht an Aktualität verloren, im Gegenteil. In Zeiten in denen sich die Industrie 4.0 immer weiter verbreitet und die Automatisation durch vernetzte, intelligente System immer mehr zunimmt wird die Kreativität und der Ideenreichtum der angestellten Menschen den Unterschied in den Unternehmen ausmachen. Industrie 4.0 kann jeder aber Ideen und Kreativität in Wachstum und Fortschritt umzuwandeln, das ist eine Kunst und nur wer sich darauf versteht, der ist fit für die Zukunft.

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