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holotof pitching Plattform – Crowdsourcing für Werbetreibende

Möchten Sie als Werbetreibender zum weltweiten Pitch einladen? Dann können Sie das mit Hilfe der Crowdsourcing-Plattform holotof tun. Wie funktioniert das Ganze? Zuerst sollten Sie als Werbetreibender einen Preis/Honorar ausloben, den der Gewinner des Pitches bekommt. Hier sind Richtwerte für die Auslobung eines angemessenen Preises angegeben, die allerdings nur zur Orientierung dienen sollen und nicht verbindlich sind (nach oben wie nach unten). Bevor der Pitch gestartet wird, muss der Werbetreibende eine „Einstellgebühr“ bezahlen, die zwischen 400 und 900 USD liegt. Die Höhe der Einstellgebühr richtet sich nach der Höhe des ausgelobten Preises.

Anschliessend können die derzeit mehr als 1.000 gelisteten Kreativen am Pitch kostenfrei teilnehmen. Die Mitgliedschaft dieser Community ist für die Kreativen kostenfrei. Dem Werbetreibenden wird garantiert, dass mindestens 10 Einreichungen pro Pitch erfolgen. Wenn dies nicht der Fall ist, wird die Einstellgebühr zu 100 % zurückerstattet. Wurden mindestens 10 Einreichungen erzielt, kann sich der Werbetreibende für einen oder mehrere Gewinner entscheiden, die dann jeweils den ausgelobten Preis/Honorar erhalten. Automatisch gehen die Rechte (nur) an den Gewinnervorschlägen an die Werbetreibenden über. Wenn sich ein Werbetreibender bis 30 Tage nach Pitchende nicht für einen Sieger entscheidet, wird der ausgelobte Preis / Honorar nicht wieder an ihn zurückgezahlt.

Der Erfinder von holof hebt an seinem Angebot besonders hervor, dass es jetzt möglich sei, einen Pitch zu veranstalten, an dem weltweit Kreative teilnehmen könnten und somit das Spektrum an Einreichungen grösser sei als bei einem lokalen Pitch. Insgesamt wurde ja in der Blogsphere schon öfters darüber diskutiert, ob es sinnvoll für Kreative sei, an einem Pitch teilzunehmen. Das muss aus meiner Sicht jeder für sich selber entscheiden. Zumindest finde ich aber an o.g. System fair, dass ein fester Betrag ausgelobt wird, der auch nicht wieder von Werbetreibenden zurückgefordert werden kann, wenn mehr als 10 Einreichungen dabei waren. So wird zumindest verhindert, dass nach dem Pitch kein Auftrag vergeben wird. Dieser Grad der Verbindlichkeit seitens der Werbetreibende gefällt mir.

Gefunden im readwriteweb-blog

3 Responses to holotof pitching Plattform – Crowdsourcing für Werbetreibende

  1. […] Wie würden Sie als Personal Trainer für sich Werbung machen? Wie würden Sie als Scheidungsanwalt für sich Werbung machen? Geniale Werbung für kalorienarme Cornflakes Machen sie mit Skurrilem Werbung Wie komme ich als Landschaftsgärtner an meine ersten 100 Kunden? holotof pitching Plattform – Crowdsourcing für Werbetreibende « Amazon will Plattform für user-generated Produkte aufbauen   Ort im Land der Ideen 2007: Ideen-Mining an der Uni Münster » […]

  2. […] Bewertungen generiert. Ganz neu klingt das Konzept nicht, schliesslich haben wir schon vor 2 Jahren hier im Blog über eine ähnliche Plattform aus den USA mit dem Namen holotof berichtet. Aber warum sollte es […]

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