In Crowdsourcing, Innovation

Innocentive startet gemeinsam mit der Rockefeller Foundation eine non-profit area

Über die Ideenbörse Innocentive haben wir hier im Blog schon öfters berichtet. Diese Plattform wurde von Eli Lilly gegründet, um das know how der “Wissenschaftselite” für alle Unternehmen weltweit anzuzapfen. Das auftraggebende Unternehmen lobt eine Prämie für die beste Lösung aus und sucht unter den Einsendungen die beste aus. Innocentive schreibt das Problem und die Prämie für die Lösung anonym aus. Der “Sieger” erhält dann die Prämie und das Unternehmen erhält die Lösung, die es braucht. Mittlerweile sind auf der Plattform mehr als 110.000 Wissenschaftler und wissenschaftliche Einrichtungen aus 175 Ländern registriert.

Jetzt soll dieses know how auch für Non Profit Projekte genutzt werden. Dazu wurde gemeinsam mit der Rockefeller Foundation eine non-profit area innerhalb von innocentive gegründet. Die Rockefeller Foundation wird non-profit Projekte auswählen und innerhalb von innocentive eine Lösung suchen. Sie trägt die Kosten für (die reduzierten) Einstellgebühren und Prämien. Um geeignete Projekte zu finden, wird die Foundation auf Ihrer Webseite einen Bereich einrichten, auf dem sich Organisationen mit Non Profit Projekten bewerben, die auf der Suche nach der Lösung eines Problems sind. Mehr Infos gibt es in der Pressemitteilung von innocentive.

Mit diesem Vorhaben hat Innocentive wieder einmal das “große Los gezogen”. Denn durch die Kooperation mit der Rockefeller Foundation kann nicht nur der Umsatz des Unternehmens gesteigert werden, sondern auch viel Reputation in der Öffentlichkeit aufgebaut werden. Doch auch bei den teilnehmenden Wissenschaftlern findet das Projekt hohe Anerkennung. Denn viele Wissenschaftler habe schon die Anregung gegeben, auch Lösungen für non-profit Projekte finden zu wollen.

One Response to Innocentive startet gemeinsam mit der Rockefeller Foundation eine non-profit area

  1. […] baut auch ganz neue Geschäftsbereiche auf. Wie wir vor zwei Jahren hier im Blog berichtet haben, gibt es seit Ende 2006 eine Non-Profit-Area, damit auch Non-Profit-Organisationen […]

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