In Innovation, V - Existenzgründung

Ziel einer neuen Gründungsinitiative der IHK´s ist es, innovative Gründer im Einzelhandel vermehrt in den Innenstädten zu etablieren

Immer mehr traditionelle Einzelhandelsgeschäfte verschwinden aus den Innenstädten. Dafür erobern immer mehr Wettbüros, Telefonläden und Bräunungsstudios die Zentren. Zudem stehen immer mehr Geschäfte leer. Auf jeden Fall wird das Erscheinungsbild der Innnenstädte immer monotoner.

Dagegen will die „IHK-Gründungsinitiative für Innenstädte“ gegensteuern und wieder innovative Geschäftskonzepte in die Innenstädte locken. Dafür wollen die IHKs ein übergreifendes Netzwerk für die Revitalisierung von innerstädtischen Geschäftsquartieren schaffen. Die Grundeigentümer in den Stadt(teil)zentren sollen dafür gewonnen werden, ihre Flächen für innovative Konzepte und Angebote zur Verfügung zu stellen. Auf der Grundlage eines neuen Mietvertragsmodells und eines lokalen Gründerwettbewerbs vermieten die teilnehmenden Eigentümer langfristig leer stehende Ladenlokale an innovative Existenzgründer, die zusätzliche kaufmännische Coaching-Angebote erhalten. Der gesamte Prozess wird durch ein lokales Revitalisierungsnetzwerk begleitet.

Neben den IHKs, die als Initiatoren und Moderatoren mitwirken, zählen städtische Ämter, Fachverbände, Förderinstitute und die Kreditwirtschaft zu den wichtigsten Akteuren in diesem Konzept. Der Startschuss für die Initiative fällt am 25. Juni mit der Auftaktveranstaltung „IHK-Gründungsinitiative für Innenstädte“, zu der der Deutsche Industrie- und Handelskammertag und die IHK im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum einladen. Das klingt ja richtig gut. Ich bin gespannt, wie sich das Projekt weiterentwickelt und werde dran bleiben. Gefunden in DIHK-News

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3 Responses to Ziel einer neuen Gründungsinitiative der IHK´s ist es, innovative Gründer im Einzelhandel vermehrt in den Innenstädten zu etablieren

  1. Wolfgang Uhr sagt:

    Ein recht interessanter Beitrag. Nur stellt sich mir die Frage, ob man hier nicht zu kurz greift. Der Fachhandel und der Einzelhandel waren große Nummern in den Städten und Dörfen, bevor es die großen Läden auf der grünen Wiese gab. Diese haben die Innenstädte ausgetrocknet. Will man also wirklich den aufhelfen, dann müsste man die großen Sterben lassen, oder?

  2. Na, ganz so schwarz würde ich nicht sehen. Wenn ich mir überlege, wieviele Menschen hier in Frankfurt z.B. in der Schillerstraße rumlaufen (von der Zeil will ich gar nicht reden), dann könnte man schon nette Umsätze mit den Kunden generieren.

  3. […] Die IHK hat im Juni eine Initiative gestartet, um die Innenstädte zu “retten”. Ziel: Innovative Gründer in die Innenstädte locken, neue Geschäftskonzepte umsetzen und Qualität anbieten. Darüber hat Burkhard Schneider in seinem Blog geschrieben und nicht nur wer war gespannt, wie sich das Projekt  entwickelt. Am Freitag habe ich bei der Düsseldorfer IHK nachgehakt. Ergebnis: Sie wussten überhaupt nicht von der Initiative! Dabei wird das Thema seit vielen Jahren im Zusammenhang mit den teuren Miete in den A-Lagen diskutiert, aber Lösungen? Müssen wie also zusehen, wie die Innenstädte weiter zu Billigzonen verkommen? Was kann der Einzelne tun? […]

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