In Innovation, Marketing 2.0

Mobile Anwendungen können Manipulationsgefahr von Hotelbewertungen senken

Immer wieder sieht man Fernsehberichte, in denen gezeigt wird, wie einfach es für vermeintliche Konkurrenten und Anbieter sein kann, Hotelbewertungen zu faken, ohne dass es die Kontrolleure der Plattformen bemerken. Deshalb machen sich viele Menschen Gedanken darüber, wie solche Fakes in Zukunft vermieden werden können. Eine Möglichkeit besteht darin, dass nur diejenigen, die eine Reise über eine Plattform gebucht haben, auch Bewertungen abgeben dürfen. Über eine andere Möglichkeit dank des Einsatzes neuer Medien lese ich jetzt im tourismuszukunft-Blog. Es handelt sich um die neue Quckcheck-App von Holidaycheck:

„In der App bietet Holidaycheck die Möglichkeit an, Quickchecks zu erstellen: Das Telefon wird dazu geolokalisiert, dann kann man das Hotel wählen, was gemeint ist, dann einen kurzen Kommentar schreiben und zusammen mit einem Foto oder Video hochladen bzw. speichern und dann hochladen, wenn man eine Internetverbindung nutzen kann. Genial gelöst und super Idee. Geht fast in die Servicedesign Richtung. Man bindet den Kunden hier ganz aktiv ein und senkt den Widerstand Dinge vor Ort zu bewerten (Top/ Flop?) auf ein Minimum.“

So macht Geomarketing aus meiner Sicht Sinn, wenn auch dadurch die Manipulationsmöglichkeiten beschränkt und nicht ganz verhindert werden können. Denn ein Konkurrent könnte sich vor das Hotel stellen und weiterhin gefakte Kommentare einstellen. Für Hotelangestellte gilt das sowieso. Aber es wird schon schwerer gemacht, zu faken. Klar ist, dass es mehrere Filter braucht, um die Echtheit solcher Bewertungen zu erhöhen und damit das Vertrauen viele User wieder herzustellen. Aber ein Anfang ist gemacht,

One Response to Mobile Anwendungen können Manipulationsgefahr von Hotelbewertungen senken

  1. Kartenlegen sagt:

    Klar, und wenn man dann im Ausland ist, dann fressen einem die Internet-Roaming-Gebühren für den Upload auch noch ein Loch in die Geldbörse 😛

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