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Warum Web 2.0 Anbieter einen Türsteher engagieren sollten

Klaus Eck schrieb gestern in seinem Blogbeitrag “Twitter – das nächste große Ding?” u.a.: “Der Dienst hat heute rund 80.000 Nutzer und wächst weiter. Unter dem Ansturm neuer Nutzer litt der Service des Öfteren und war deshalb für seine Gemeinde nicht immer erreichbar.” So langsam geht es mir wie Bill Murray in “Täglich grüßt das Murmeltier”. Egal ob Second Life, YouTube oder jetzt Twitter. Die Dienste wachsen so schnell, dass die Erreichbarkeit teilweise sehr eingeschränkt ist.

Muß das sein? Nein! Erinnern wir uns doch an die gute alte Diskozeit. Da gab es so böse Türsteher, die einen das eine oder andere mal nicht reingelassen haben. Einmal wurde man abgewiesen, weil man nicht zur Zielgruppe gehörte und das andere mal, weil der Laden schon überfüllt war. Aber genau diese Diskos mit den abweisendsten Türstehern waren die In-Läden schlechthin. Jeder war eben ein Held, der doch reinkam. Warum machen das die Webanbieter wie Twitter & Co nicht auch? Dann gibt es zumindest keine Blogger mehr, die sich über die schlechte Verfügbarkeit beschweren 🙂

5 Responses to Warum Web 2.0 Anbieter einen Türsteher engagieren sollten

  1. […] Diskussionen um Twitter gibt es zahlreich. Vor kurzem las ich über die ersten Schwierigkeiten der Erreichbarkeit des Dienstes und darum die Idee eines Türstehers für das Web 2.0. […]

  2. innokaan sagt:

    Die Idee mit dem Tuersteher finde ich klasse! Nachdem ich gestern fast 2 Stunden (eher ernuechtert) im Second Life verbracht habe, auch bei anderen großen Plattformen oefter gewartet habe, wuerde ich eine Warteliste begruessen, auf der man sieht, wo man steht. Dann muss ich nur mehr das Problem loesen, dass meine Grafikkarte fuer SL offensichtlich viel zu schwach ist…
    LG vom innokaan

  3. René sagt:

    An sich nicht schlecht – hat ja bei GoogleMail auch gut funktioniert. Die hatten den Zustrom ja über das Einladungs-Modell skaliert. Der Trick bei der Sache dürfte sein, trotz “Filterung” möglichst schnell eine kritische Masse an Usern zu erreichen. So, dass die Kritik am “geschlossenen System” (die unweigerlich die Kritik an der schlechten Verfügbarkeit ersetzen dürfte) durch den “Ich-Bin-Drin”-Faktor bekämpft wird.

  4. Die Idee des Türstehers besteht ja darin, den Andrang etwas zu kanalisieren. Man könnte z.B. überlegen, dass besonders aktive Mitglieder, die viele Verbesserungsvorschläge einbringen, einen bevorzugten Zutritt bei drohender Überfüllung bekommen. Natürlich würden wohl auch die Premiummitglieder bevorzugten Zugang einfordern, schliesslich bezahlen sie ja die “Party”.

  5. […] Burkhard Schneider schreibt heute auf seinem Blog: “Erinnern wir uns doch an die gute alte Diskozeit. Da gab es so böse Türsteher, die einen das eine oder andere mal nicht reingelassen haben. Einmal wurde man abgewiesen, weil man nicht zur Zielgruppe gehörte und das andere mal, weil der Laden schon überfüllt war. Aber genau diese Diskos mit den abweisendsten Türstehern waren die In-Läden schlechthin. Jeder war eben ein Held, der doch reinkam. Warum machen das die Webanbieter wie Twitter & Co nicht auch?” […]

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