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kaufDA macht konzeptstarke Werbung mit Mehrwert

Wird Euer Briefkasten auch mit zahlreichen Werbeprospekten zugemüllt, die Euch gar nicht interessieren? Nach Schätzungen des Umweltreports 2009 erhalten die Haushalte im Durchschnitt 33 kg. Werbeprospekte pro Jahr. Das kann man verhindern, indem man einen „Bitte keine Werbung“-Aufkleber auf den Briefkasten klebt. Solche Aufkleber kann man z.B. im gut sortierten Einzelhandel und in passenden Internetshops erworben werden. Schade ist allerdings, dass man dann zahlreiche Angebote verpasst, die für einen interessant sein könnten. kaufDA hat für beide Probleme eine Lösung:

kaufDA stellt den Inhalt der Verkaufsprospekte, die lokal verteilt werden, ins Internet, sowohl als PDF als auch als Daten, um gezielt nach Angeboten zu suchen oder über solche automatisch informiert zu werden. Damit verpasst man kein spannendes Angebot mehr und schont die Umwelt. Damit der Briefkasten nicht zugemüllt wird, kann man bei kaufDA kostenlos einen „Bitte keine Werbung Aufkleber“ bestellen. Natürlich gibt es auf dem Aufkleber einen dezenten Hinweis auf kaufDA. So sieht konzeptstarke Werbung mit kleinem Budget und Mehrwert aus.

kaufDA wurde im August 2008 in Berlin von der vier Akademikern Cihan Aksakal, Thomas Frieling, Christian Gaiser und Tim Marbach gegründet. Die Idee zu kaufDA ist bei einem Forschungsaufenthalt der Gründer im Silicon Valley entstanden, wo “location based services‹ bereits sehr etabliert sind. Die vier Gründer haben sich zum Ziel gesetzt, ein lokales Eintrittstor für den Handel ins Netz aufzubauen. Das gelingt immer besser, weil die Angebote der Handelskunden auch kostenlos auf dem iPhone App abrufbar sind und auf den Internetseiten starker Partner eingebunden werden, wie z.B. meinestadt.de. Und kaufDa profitiert auch, denn für jeden geöffneten Prospekt erhält kaufDA einen geringen Beitrag des jeweiligen Händlers.

3 Responses to kaufDA macht konzeptstarke Werbung mit Mehrwert

  1. Jan Theofel sagt:

    Dann müssten sich die Abfall -äh- Werbeverteiler nur an diese Zettel halten. Ich bekomme trotz dem Aufkleber regelmäßig Werbung von Immobilienanbietern und Pizzalieferdiensten. Und ich fürchte, dass ich damit nicht alleine bin…

  2. Udo sagt:

    Immerhin haben sie inzwischen eine vernünftige Zuordnung der Besucher zu ihrer Herkunft hinbekommen, trotz Ballungsraum und nationalen Handelsketten im Nahbereich wollte mich kaufDA noch vor ein paar Wochen meine Grundnahrungsmittel im 30 Kilometer entfernten Frankfurt am Main kaufen lassen.

    Und da sind wir auch beim Problem, das kaufDA noch hat – und meinem Dafürhalten nach auch nicht lösen können wird: Das ausgestellte Prospektmaterial ist ausschließlich von überregionalen Ketten bereitgestellt. Der Einzelhändler vor Ort ist nicht zu finden. Kann daran liegen, und so wird der Reflex auf diesen Vorwurf auch lauten, das die Händler ihre Prospekte doch nur hochladen müssen, aber das ist ein Henne-Ei-Problem, wobei sich die Henne kaufDA des Problem bewusst ist und reagieren kann, während die meisten Händler vor Ort ganz andere Probleme haben.

    Und so werden wir auch in naher Zukunft jeden Tag „nicht unser“en Pizzalieferdienst dafür hassen, das er den riesigen gelben Zettel am Briefkasten überliest und trotzdem sein Altpapier einwirft.

  3. […] meinen Top-100-Lieblingsstartups zählt zweifelsohne kaufDA, die es ermöglichen, dass ich (via Web und/oder App) jeden Prospekt der Handelsriesen vor Ort […]

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