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Warum ein interaktiver Vortrag nicht nach der Veranstaltung enden muss

Gestern hat Monika Birkner im Rahmen einer Erfolgsteam-Club Veranstaltung die 5 Säulen des Wachstums und die 5 Wege, wie man Unsichtbares verkauft, aufgezeigt. Sehr erfrischend fand ich, dass wir uns im wesentlichen auf diese zehn Punkte konzentriert haben. Noch besser fand ich, dass nach jedem besprochenen Erfolgsrezept eine Arbeitspause gemacht wurde, so dass jeder die wichtigste Erkenntnis für sich notieren konnte. Das Ergebnis war, dass wir alle mit jeweils mindestens zwei vollgeschriebenen Zetteln nach Hause gegangen sind. Über einen dieser 5 Wege zum Wachstum (Support), spinnt Monika Birkner hier Ihre Gedanken weiter.

Frau Birkner nennt diese oben dargestellte Form der Wissensvermittlung einen “interaktiven Vortrag”. Damit hat sie die Benchmark für zukünftige Vorträge, die ich besuche, sehr hoch gesteckt. Denn was bringt mir ein Abend, an dem ich berieselt werde, aber nichts mitnehme, was ich zeitnah umsetzen werde? Noch besser ist es, wenn der Zuhörer motiviert wird, mit mir wieder Kontakt aufzunehmen, so dass eine Kommunikation zwischen Berater und potentiellen Kunden entsteht. Denn Kommunikation ist der Anfang von allem. Ich habe mir anschliessend überlegt, wie man nach einen interaktiven Vortrag solche eine Kommunikationskette starten bzw. fortsetzen kann:

  • Zettel und Kugelschreiber mit meinen Kontaktdaten verteilen, auf denen die Teilnehmer ihre Notizen aufschreiben können
  • Handout mit großen Notizfeldern austeilen, auf denen die Teilnehmer wichtige Erkenntnisse notieren können
  • Die wichtigsten Regeln auf einer scheckkartengroßen drucken und an die Teilnehmer verteilen
  • In den Folgetagen weiterführende Informationen zuschicken
  • Tauschgeschäft anbieten: Wer sich nach einer Woche meldet und seine Fortschritte meldet, bekommt weitere Tipps zum Nulltarif
  • Nach einer Woche bei den Teilnehmern nachfragen, welche Ideen sie umgesetzt haben
  • Teilnehmer im Blog präsentieren, die Ideen aus dem interaktiven Vortrag umgesetzt haben
  • Ein Forum oder Ning-Network auflegen, in dem die Teilnehmer weiter diskutieren können

Welche Wege wählt Ihr, um Kontakt mit den potentiellen Kunden zu halten? Ich freue mich darauf, dass diese Liste noch deutlich wächst.

Update: Monika Birkner hat meinen Beitrag aufgeriffen und weitere Möglichkeiten in einem Blogposting aufgelistet:

  • Die Teilnehmer schreiben bis zu drei Punkten auf, die sie erreichen wollen, und lassen sich vom Referenten / der Referentin einige Wochen später daran erinnern.
  • Die Teilnehmer erhalten Unterlagen, mit denen sie weitere Informationen anfordern und / oder sich für einen Newsletter registrieren lassen können.
  • Vortragende/r und/oder Veranstalter/in prämieren die schnellste und/ oder kreativste Umsetzung.
  • Referent/in und/oder Veranstalter/in bieten als Belohnung für jemanden, der etwas umgesetzt hat, einen “heißen Stuhl” an, um weitere Anregungen zu erhalten. Das kann sowohl in einer weiteren Veranstaltung geschehen oder virtuell im Rahmen einer Telefonkonferenz oder eines Weblogs (vorausgesetzt, der Teilnehmer ist einverstanden, mit seinen Themen in die Öffentlichkeit zu gehen)
  • Der Referent / die Referentin besucht weitere Veranstaltungen dieser Reihe.
  • Der Referent / die Referentin wird Kunde bei interessanten Teilnehmern.
  • Vernetzung mit Teilnehmern über XING

2 Responses to Warum ein interaktiver Vortrag nicht nach der Veranstaltung enden muss

  1. Lieber Burkhard,
    die Ideensammlung für einen interaktiven Vortrag sind wunderbar.
    Wir haben bei uns eine neue interaktive Veranstaltungsserie konzipiert mit dem Titel “Show your Business”. Einige von Eueren Ideen setzen wir um. Wir verteilen außerdem einen Zettel, bei dem auch der Referent “bewertet” wird, allerdings mit den Fragen: “Was hat Ihnen gefallen? Was können wir beim nächsten Mal besser machen? Durch dieses Feedback haben wir schon viel verändert . und um die Vernetzung voranzutreiben, erhalten die Gäste einen Bogen, wo Sie hinterlassen können, ob Sie dem Referenten Kontakt aufnehmen wollen, ob Sie weiter empfehlen oder Ihnen jemand einfällt, der die Dienstleistung oder das Prokukt benötigt. Die Referenten erhalten dadurch natürlich direkte Aufträge und sind happy.

  2. Hallo Elita,

    die Idee mit der Frage nach Kontaktaufnahme oder Weiterempfehlung des Referenten finde ich klasse. Wie war bisher die Erfahrung damit? Wie viele haben wirklich etwas drauf geschrieben?

    Welche von den o.g. Ideen setzt Ihr am erfolgreichsten um (Top 3)?

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