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Musikband promotet ihren neuen Song via App für Sternenfans

Im März 2014 will die Band Metronomy nach mehrjähriger Schaffenspause wieder eine neues Album mit dem Titel “Lover Letters” herausbringen. Um den Fans schon jetzt “Appetit” zu machen, wurde ein Song daraus schon jetzt ausgekoppelt und der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Es handelt sich um den Song “I am Aquarius”, auf deutsch “Ich bin ein Wassermann”.

Un diesen Song zu promoten, haben sich die Marketingverantwortlichen etwas Besonderes einfallen lassen: Jeder Besitzer der Night Sky App konnte ab 11. November den Song in voller Länge hören, wenn er die Wassermann-Konstellation am Sternenhimmel gefunden hatte. Diese Aktion dauerte eine Woche lang und sorgte für viel Aufmerksamkeit in den Medien. Denn es handelte sich hierbei um eine sehr konzeptstarke Kooperationsmarketingkampagne.

Von dieser Aktion hat aus meiner Sicht der Hersteller der Night Sky App besonders profitiert, denn so wurde die gesamte Musik-Community auf diese App aufmerksam. Aber auch Metronomy konnte von dieser Aktion stark profitieren. Denn schon davor gab es mehr als 50.000 Nutzer der Night-Sky-App, also eine kritische Masse, aber der es sich lohnte, zu kooperieren. Der größte Erfolg war aber, dass Metronomy überall auf der Welt in der Presse erwähnt wurde und zwar nicht nur in der Musikpresse.

Gefunden bei Yahoo Finance

One Response to Musikband promotet ihren neuen Song via App für Sternenfans

  1. Das ist in der Tat ein sehr schönes Beispiel für ein erfolgreiches Kooperations-Marketing-Konzept. Ich frage mich, ob ein solches Konzept auch für neue Startups anwendbar ist!? Ein Problem könnte dabei sein, einen Partner zu finden, der bereits eine gewisse Bekanntheit vorweisen kann – denn schließlich will der Partner von der Kampagne ebenfalls profitieren. Wenn das Startup jedoch erst in den Startlöchern ist, könnte der Benefit recht einseitig ausfallen. Wenn beide Partner noch relativ unbekannt sind, kann es sein, dass einfach die kritische Masse für eine angestrebte mediale Aufmerksamkeit fehlt.
    Kennt Ihr Beispiele, bei denen diese Methodik auch bei neuen Startups erfolgreich eingesetzt wurde?

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